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Warnung nach Sport-Lockdown : „Wir müssen den Puls des Sports am Leben halten“

Stillstand: Auf den Sportplätzen der Nation kehrt im November Ruhe ein – das hat Konsequenzen. Bild: Imago

Christoph Niessen warnt vor den Folgen des zweiten Lockdowns. Vereine brauchen Finanzhilfen des Bundes, Kinder und Jugendliche Bewegung – sonst droht eine verlorene Generation, sagt der Chef des LSB Nordrhein-Westfalen.

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          Wird es mit dem November-Lockdown so schlimm kommen wie in März, April befürchtet: Milliarden-Verluste in den Kassen der Vereine, Millionen-Verluste bei den Mitgliedern und Niedergang der sportlichen Vielfalt?

          Michael Reinsch

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Der Sport wird auch diese Krise überstehen. Er lebt von Engagement, von Emotionen und von Leidenschaft. Diese werden auch durch diese Krise nicht verlorengehen. Gleichwohl ist dies eine ganz bittere Pille. Der organisierte Sport hatte nach den Sommerferien gerade begonnen, sich zu sortieren. Dies nun zu stoppen wird nicht ohne Folgen bleiben. Vier Wochen sind zu überstehen. Aber länger darf es nicht dauern. Der Sport darf nicht, wie im Frühjahr, der Allerletzte sein, der bei Lockerungen zugelassen wird.

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