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Fußball-EM 2021 : „In zehn, neun oder acht Ländern“

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Aleksander Ceferin: „Prinzipiell werden wir es in zwölf Städten machen.“ Bild: dpa

Mit zwölf Gastgebern war die Fußball-EM 2020 geplant. Nach der Verlegung um ein Jahr wackeln einige Ausrichter. Bilbao meldet Bedenken an. Der Standort München ist bestätigt.

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          Uefa-Präsident Aleksander Ceferin schließt eine Reduzierung der Gastgeberländer für die ins Jahr 2021 verlegte Fußball-EM weiter nicht aus. „Prinzipiell ist die Idee, dass wir bei den gleichen Städten bleiben. Mit neun Städten ist alles geregelt. Bei drei Städten haben wir einige Probleme, daher werden wir weiter diskutieren“, sagte der 52-Jährige in einem Interview des Senders beIN Sports. „Prinzipiell werden wir es in zwölf Städten machen, aber wenn nicht, sind wir bereit, es in zehn, neun oder acht zu tun“, sagte Ceferin.

          Die EM hätte zum 60-jährigen Turnierjubiläum in diesem Sommer erstmals gleich in zwölf Ländern stattfinden sollen. Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte die Uefa entschieden, das Turnier nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 auszurichten. Einige Gastgeberstädte wie Bilbao hatten zuletzt Probleme geäußert, den neuen Termin gewährleisten zu können.

          Der deutsche Spielort München hat seine Bereitschaft für die Gastgeberrolle 2021 bereits bestätigt. In der bayerischen Landeshauptstadt soll die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes in der Vorrunde auf Frankreich, Portugal und einen noch nicht qualifizierten Playoffsieger treffen. Zudem ist ein Viertelfinale in München geplant.

          Die Uefa hatte die EM für 2020 neben München und Bilbao auch in Amsterdam, Baku, Bukarest, Budapest, Kopenhagen, Dublin, Glasgow, Rom, Sankt Petersburg und London geplant. Im dortigen Wembleystadion soll beim Endspiel der Europameister gekürt werden.

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