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Datum steht fest : Bewegungsgipfel am 13. Dezember

Einen Bewegungsgipfel fordert der DOSB seit langem. Bild: picture alliance/dpa

Die Spitzen von Sport und Politik treffen sich kurz vor Weihnachten in Berlin, um eine sportpolitische Gesamtstrategie zu entwickeln. Der DOSB wünscht sich die Teilnahme etlicher Ministerien.

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          Für die Bestätigung, dass der Bewegungsgipfel der Bundesregierung am 13. Dezember stattfinden wird, hat die Ampelkoalition eine originelle Form gewählt. In der Debatte des Bundestages über den Antrag der Fraktionen von CDU und CSU mit der Forderung „Bewegungsgipfel jetzt“ kündigte der SPD-Abgeordnete Herbert Wollmann am Freitag ebendiesen Gipfel an.

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Anschließend lehnte das Plenum den Antrag mit den Stimmen der Koalition aus SPD, Grünen und FDP ab. Die Regierung werde auf dem Gipfel eine sportpolitische Gesamtstrategie entwickeln, teilte Philip Krämer von den Grünen mit. Es werde dabei um die Zukunft des Sports und um den Ausbau von Strukturen des Breitensports gehen; ein besonderer Fokus werde auf den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen liegen.

          „Wir brauchen ihn jetzt“

          Teilnehmen sollen neben Innenministerin Nancy Faeser Familienministerin Lisa Paus, Umweltministerin Steffi Lemke und Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Der Deutsche Olympische Sportbund, der diesen Gipfel seit März fordert, hatte über die vier nun angekündigten Ministerien hinaus die Teilnahme der Häuser für Bildung, für Soziales, für Bau und für Verkehr verlangt.

          Für die CDU konstatierte Rad-Olympiasieger Jens Lehmann, Abgeordneter aus Leipzig, mit Blick auf die Folgen der Pandemie sowie die Energiekrise: „Der Gipfel kommt im Dezember zu spät. Wir brauchen ihn jetzt.“ Für die Linke forderte der Abgeordnete An­dré Hahn je eine Milliarde Euro für die nächsten zehn Jahre für die energetische Sanierung von Sportstätten.

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