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Diktatur in Belarus : IOC prüft Sanktionen

Sportbegeisterte Machtmenschen: Lukaschenka und Putin Bild: Picture-Alliance

Immer wieder werden belarussische Sportler, die gegen Alexander Lukaschenka protestieren, Opfer von Repressalien. Dafür könnte es nun Sanktionen gegen das Nationale Olympische Komitee geben, welches dem Diktator untersteht.

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          Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat ein formelles Verfahren eingeleitet, um „angemessene Maßnahmen oder Sanktionen“ gegen das Nationale Olympische Komitee (NOK) von Belarus zu prüfen. Hintergrund seien die „wachsende Zahl an Sorge bereitenden Berichten, die Sportler, Offizielle und den Sport betreffen“, wie das IOC am Mittwoch mitteilte.

          Christoph Becker
          Sportredakteur.

          Belarussische Sportler, die gegen Diktator und NOK-Präsident Aleksandr Lukaschenka protestieren, sind Repressionen durch Staat und Verbände ausgesetzt. So soll Dmitrij Baskow, der Präsident des belarussischen Eishockeyverbandes, Jagd auf Oppositionelle gemacht haben und in den gewaltsamen Tod eines Bürgers verwickelt sein.

          Minsk ist nach wie vor Gastgeber der Eishockey-WM 2021. Sanktionen des IOC gegen ein NOK auf Grund politischer Diskriminierung von Sportlern gab es ab 1964 im Falle des südafrikanischen Apartheid-Regimes und Rhodesiens (ab 1972).

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