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Blatters Versprechen an Bach : Keine Kollision von Olympia und Fußball-WM 2022

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Keine Termin-Kollision: IOC-Präsident Bach (links) und Fifa-Chef Blatter Bild: Picture-Alliance

Noch immer wird nach einem passenden Termin für die Fußball-WM 2022 in Qatar gesucht. Der Februar wird es nicht werden. Fifa-Chef Blatter sagt IOC-Präsident Bach zu, dass es zu keiner Kollision mit den Winterspielen kommt.

          IOC-Präsident Thomas Bach geht davon aus, dass es nicht zu einer terminlichen Kollision der Olympischen Winterspiele 2022 mit der Fußball-WM in Qatar kommt. Er habe die Zusage von Fifa-Chef Joseph Blatter, „dass es keinen Kampf geben werde“, sagte der erste Mann im Internationalen Olympischen Komitee in einem Interview mit dem britischen Sender BBC.

          „Ich habe keinen Grund, das nicht zu glauben“, meinte der Tauberbischofsheimer. „Er machte sehr deutlich, dass ein Zusammentreffen dieser beiden großen Ereignisse in niemandem Interesse sei“, berichtete Bach von Blatter.

          Wegen der extremen Hitze in den Sommermonaten im Wüstenstaat Qatar wird seit längerem über eine Verlegung der Fußball-WM in die Winterzeit diskutiert. Anfang September hatte der Weltfußball-Verband die Monate Januar und Februar 2022 als einen der möglichen Termine für die WM genannt, ebenso November/Dezember 2022. Olympische Winterspiele finden in der Regel im Februar statt.

          Bach betonte, dass es „keine Gewinner“ gebe, wenn die Olympischen Winterspiele 2022 und die Fußball-WM zusammenfielen. „Die Athleten und die Spieler würden die Aufmerksamkeit, die sie verdienen, nicht bekommen. Auch für alle Sponsoren und Sendeanstalten, die daran beteiligt wären, wäre es sehr, sehr schwierig dies zu handhaben“, sagte der 60-Jährige.

          Bach: „Sie wissen, was zu tun ist“

          Wie schon in Interviews zuvor hielt sich Bach mit Äußerungen zu der Krise bei der Fifa im Zusammenhang mit der Vergabe der WM-Turniere 2018 nach Russland und 2022 nach Qatar zurück. „Es ist nicht meine Aufgabe, der Fifa Ratschläge über die Medien zu geben“, sagte der Deutsche. „Sie wissen, was sie tun müssen, um die Untersuchung so schnell wie möglich zu Ende zu bringen und dann das Ergebnisse und die Gründe für dieses Ergebnis der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich denke, dies ist von entscheidender Bedeutung.“

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