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Kommentar zum Sport-Geschäft : Auf zum Diktator!

„Ich will nur noch in Diktaturen gehen, ich will mich nicht mit Umweltschützern herumstreiten“: Gian Franco Kasper. Bild: dpa

Gian Franco Kasper lobt Diktaturen als Olympia-Ausrichter. Da stöhnen deutsche Funktionäre auf. Aber genau so läuft es in einem Teil des Spitzensports. Daher gehen die Olympia-Plebiszite in Europa auch verloren.

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          Ein Drittel des Gletschereises in den Bergen des Himalaja und des Hindukusch soll in 80 Jahren verschwunden sein. Im besten Fall, wohlgemerkt. Bester Fall, das heißt: bei optimaler internationaler Kooperation im Klimaschutz. Scheitern die Bemühungen, schmelzen zwei Drittel des Eises in den großen asiatischen Gebirgen, des „dritten Pols“ der Erde. Das ist das Ergebnis der rund fünf Jahre dauernden Forschungsarbeit von 350 Forschern aus 22 Ländern.

          Und nun zum Sport: „Und dann gibt es auch noch den sogenannten Klimawandel“, sagt Gian Franco Kasper. Er ist seit 1998 der Präsident des Internationalen Skiverbandes Fis, inzwischen 75 Jahre alt, Ehrenmitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), zuvor Mitglied der IOC-Exekutive. Darüber hinaus sitzt er in der Koordinierungskommission für die kommenden Winterspiele in Peking. Klimawandel? Nicht mit Kasper. „Es gibt keinen Beweis dafür. Wir haben Schnee, zum Teil sehr viel.“

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