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Asiatischer Fußballverband : Scheich Salman folgt auf Bin Hammam

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Der neue Mann an der Spitze des Asiatischen Fußballverbandes: Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa Bild: AP

Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa ist neuer Chef des Asiatischen Fußballverbandes. Fifa-Präsident Blatter begrüßt die Wahl des Bahrainers.

          Die Nachfolge des lebenslang gesperrten Mohamed Bin Hammam an der Spitze des Asiatischen Fußballverbandes (AFC) ist geklärt. Der Bahrainer Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa ist am Donnerstag in Kuala Lumpur zum neuen AFC-Präsidenten gewählt worden. Scheich Salman nimmt auch den frei gewordenen Sitz im Exekutivkomitee des Weltverbandes Fifa ein. Der Scheich erhielt von den 46 Mitgliedsverbänden insgesamt 33 Stimmen und setzte sich damit gegen Yousuf al-Serkal aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Thailands Worawi Makudi durch. Vor vier Jahren hatte er noch gegen Bin Hammam verloren.

          Fifa-Präsident Blatter begrüßte die Wahl des Bahrainers und nannte als eine der wichtigsten Aufgaben, die Einheit des Verbandes zu gewährleisten. Dass sich Scheich Salman bei der Wahl für das Fifa-Exekutivkomitee auch gegen den Qatari Hassan al-Thawadi, dem Organisationschef der WM 2022, durchsetzte, wollte Blatter nicht überbewerten. Dass sei ein protokollarischer Akt, weil zukünftig der AFC-Präsident diesen Posten einnehmen soll.

          Der Posten an der AFC-Spitze war vakant geworden, nachdem Bin Hammam im Dezember wegen Korruptionsverdacht seinen Rücktritt erklärt hatte. Die Fifa wirft dem 63-Jährigen vor, im Wahlkampf um den Fifa-Chefposten im Mai 2011 bei einem Treffen der Karibischen Fußball-Union Funktionäre mit jeweils 40.000 Dollar bestochen zu haben. In die Kritik war vor zwei Jahren auch Scheich Salman gerückt. Ihm war vorgeworfen worden, die Nationalspieler vor Menschenrechtsverletzungen nicht genügend geschützt zu haben.

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