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Sommermärchen-Dämmerung : Auf ewig dunkel

Jetzt also doch: Unter anderem Wolfgang Niersbach (rechts) und Theo Zwanziger werden angeklagt. Bild: Reuters

Kurz vor dem juristischen Abpfiff wird nun doch noch Anklage in der WM-Affäre von 2006 erhoben. Doch fest steht lediglich: Mit Ruhm bekleckert hat sich deshalb noch lange niemand – und die entscheidende Frage wird sowieso wohl niemals beantwortet werden.

          Nach jahrelangen Ermittlungen und kurz vor dem juristischen Abpfiff hat die Schweizer Bundesanwaltschaft entschieden, doch noch Anklage gegen die beiden ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie die früheren Generalsekretäre des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa), Horst R. Schmidt und den Schweizer Urs Linsi, zu erheben. Eile ist geboten. Denn eine Verjährung kann die Bundesanwaltschaft nur abwenden, wenn ein erstinstanzliches Urteil bis April 2020 vorliegt – fünfzehn Jahre nach den undurchsichtigen Vorgängen.

          Womöglich wird die Bundesanwaltschaft ihr juristische Minimalziel, die Verhinderung der Verjährung, erreichen. Doch wer glaubt, die Justiz werde dem endlosen Fußball-Sommermärchen um eine bis heute schleierhafte Zahlung von 6,7 Millionen Euro im Zuge der WM-Vergabe ein letztes und vollständig erhellendes Kapitel hinzufügen, sollte sich keine große Hoffnung machen. So, wie es aussieht, wird daraus nichts mehr.

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          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

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