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Nach Stopp des Einreiseverbots : Amerikas Ringer dürfen nun doch nach Iran

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Iranisch-amerikanischer Ringkampf: Komeil Ghasemi (l.) aus Iran und Tervel Ivaylov Dlagnev aus Amerika kämpfen bei den Olympischen Spielen 2012 um die Bronzemedaille. Bild: dpa

Irans Außenministerium hat auf den vorläufigen Stopp des amerikanischen Einreiseverbots reagiert. Die amerikanischen Ringer können nun doch am Weltcup in Iran teilnehmen.

          Amerikanische Ringer dürfen nun doch am Freistil-Weltcup in Iran teilnehmen. Das entschied das iranische Außenministerium nach der vorläufigen Aussetzung des vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump verhängten Einreiseverbots für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern, darunter Iran, in die Vereinigten Staaten. Zuvor hatten die Iraner das amerikanische Nationalteam der Ringer als Reaktion auf das Einreiseverbot offiziell ausgeschlossen.

          Außenamtssprecher Bahram Ghassemi bestätigte die Maßnahme laut Nachrichtenagentur ISNA. An dem für den 16. Februar geplanten Weltcup in der westiranischen Stadt Kermanschah sollten auch amerikanische Ringer teilnehmen. Der iranische Ringerverband und mehrere iranische Sportmedien hatten sich zuvor für eine Aufhebung des iranischen Einreiseverbots stark gemacht.

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