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Alfons Hörmanns DOSB : Die Schläfer müssen endlich aufwachen

  • -Aktualisiert am

DOSB-Präsident Alfons Hörmann kontrolliert von oben herab. Bild: dpa

Kaum jemand in den Machtzirkeln des organisierten deutschen Sports kann oder will DOSB-Präsident Hörmann Paroli bieten. Dabei gibt es auch abseits der Vorwürfe in dem anonymen Brief Kritikpunkte.

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          Wofür steht Alfons Hörmann? Glaubt man den Autoren eines anonymen Briefes vom Donnerstag, ist der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ein Despot. Unwillig, allen Menschen Respekt zu zollen.

          Die Klageschrift lässt den Präsidenten des Landessportbundes Hessen zögern. Eine Rücktrittsforderung, wie sie der Kollege in Nordrhein-Westfalen formulierte, hielt er am Freitag für verfrüht. Aber überrascht haben Rolf Müller die Vorwürfe nicht, das sage er ganz deutlich. Er steht mit dieser Sicht nicht allein. Ob es ein Drittel der Mitarbeiter waren, wie behauptet, oder weniger, die die Attacke auf Hörmann formulierten. Anrufe der F.A.S. bis hinauf in den Führungszirkel ergeben dasselbe Bild: Keiner der Befragten will unterzeichnet haben, aber alle erklären, der Inhalt des Briefes spiegele die Atmosphäre.

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