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Afrikas Protest vor Olympia 68 : Die Rassisten aufs Kreuz gelegt

Ohne Südafrika: IOC-Präsident Avery Brundage während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko Bild: Imago

Südafrika wollte 1968 mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen seine Apartheidspolitik legitimieren. Die afrikanischen Staaten nahmen aber IOC-Chef Brundage und Südafrika aus dem Rennen um Olympia 1968.

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          Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees sieht Löwen, Büffel, Elefanten und Giraffen. Avery Brundage ist im Krüger-Nationalpark, Südafrika, an diesem Donnerstag, dem 18. April 1968. Auf Erholungsreise. So erzählt es sein Gastgeber Frank Braun. „Avery Brundage ist nach Südafrika gekommen, um sich von geschäftlichen Anstrengungen zu erholen.“

          Keinesfalls, sagt der Präsident des Südafrikanischen Olympischen Komitees, habe Brundage versucht, den Südafrikanern einen Verzicht auf einen Start bei den im Herbst bevorstehenden Olympischen Sommerspielen in Mexico City einzureden. Die Sitzung der Exekutive des IOC, die am kommenden Wochenende bevorsteht? Kein Thema, behauptet Braun.

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