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Ägyptens Fußball : Blatter will sich einmischen

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Will dem ägyptischen VErband zur Seite springen: Fifa-Präsident Blatter Bild: AFP

Nachdem die Führung des ägyptischen Fußballverbands in Folge der tödlichen Ausschreitungen in Port Said vergangene Woche zurückgetreten ist, soll die Fifa die Angelegenheit untersuchen.

          Fifa-Chef Joseph Blatter will die Suspendierung der Führung des ägyptischen Fußballverbands nicht hinnehmen. Die Spitzenfunktionäre waren nach den schweren Krawallen im Stadion der Stadt Port Said mit 74 Toten von der Regierung des Landes entlassen worden.

          Der Weltverband werde sich am Montag des Falles annehmen, kündigte Blatter am Sonntag in der Hauptstadt Paraguays, Asuncion an. Der ägyptische Verband müsse seine Arbeit fortsetzen können, weil er die Verantwortung für die Organisation des Spielbetriebs trage, sagte Blatter.

          Die Fifa habe inzwischen die Bestätigung erhalten, dass die ägyptische Regierung direkt in die Verbandsangelegenheiten eingegriffen habe. Eine staatliche Einmischung in den Fußball ist aus Sicht des Weltverbands unzulässig und kann einen Ausschluss vom internationalen Spielbetrieb zur Folge haben.

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