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Olympia 2018 in Pyeongchang : Eine Absage der Winterspiele war „sehr nahe“

„Die Schwelle liegt nicht in Militäraktionen“: IOC-Präsident Thomas Bach. Bild: Reuters

Die Bedrohung der Winterspiele in Pyeongchang im Februar war offenbar weit dramatischer, als vom IOC bisher kommuniziert. Nun spricht Präsaident Thomas Bach über die schwere Situation.

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          Die Bedrohung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (Südkorea) im Februar dieses Jahres war offenbar weit dramatischer, als vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bisher kommuniziert. Die Spiele seien einer Absage „sehr nahe“ gewesen, sagte IOC-Präsident Thomas Bach in einem Interview mit dem englischsprachigen Sender „CNNMoney Switzerland“.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

          „Die Schwelle liegt nicht in Militäraktionen“, sagte Bach, „die Schwelle liegt da, wo ein Land sagt, wir fahren nicht hin, weil wir die Sicherheit und den Schutz unserer Athleten nicht garantiert sehen und nicht garantieren können.“ Die Diskussionen in diesem Zusammenhang seien „nicht immer leicht gewesen, um es diplomatisch auszudrücken“. Noch im Herbst vor den Spielen hatte Nordkorea Raketentests unternommen und mit den Vereinigten Staaten kriegstreiberische Provokationen ausgetauscht. Die Winterspiele selbst boten dann Nord- und Südkorea eine Plattform für Gesten der Annäherung.

          Für die olympische Periode zwischen 2017 und 2020 sagte Bach in dem Interview enormen finanziellen Gewinn voraus. „Wir sind ziemlich sicher, dass wir auf der Grundlage unseres Erfolges im Marketing und in der TV-Vermarktung unsere Einnahmen auf sechs Milliarden Dollar steigern werden.“

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