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Amerikanischer Profi-Sport : 40-Millionen-Dollar-Sklaven

  • -Aktualisiert am

80 Prozent der NBA-Profis sind schwarz – wie Kyle Lowry (am Ball). Bild: AP

Schwarz die Spieler, weiß die Klubbesitzer: In Amerikas großen Profiligen NBA und NFL hat sich wenig an den Machtverhältnissen geändert. Viele Vorurteile funktionieren auch 70 Jahre nach dem schrittweisen Abbau der Rassenschranken.

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          Wer ein Basketballspiel in der besten Liga der Welt aus nächster Nähe miterleben will, genießt gegenüber anderen Sportarten einen erheblichen Vorteil. Es gibt keine Bande, keinen Maschendraht und keine Plexiglasschutzverkleidung zwischen den Akteuren und den Zuschauern in der ersten Reihe.

          Das Gefühl, auf Augenhöhe mit den riesigen NBA-Profis nur einen Meter von der Seitenlinie entfernt die Atmosphäre einer Begegnung zu genießen, kennen allerdings nur die wenigsten. Die Plätze sind knapp und kosten je nach Prestige des Klubs mehr als 3000 Dollar pro Begegnung. Mit den Plätzen verbinden sich ein paar Privilegien. Nicht nur, dass einem beflissene Kellner in den Spielpausen etwas zu trinken servieren. Besonders, wenn man alles nicht nur aus nächster Nähe sehen, sondern auch gesehen werden will.

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