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Sportler des Jahres 2015 : Schwanitz, Frodeno und die Kombinierer

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Skispringen, Langlaufen - Weltmeister: die nordischen Kombinierer Tino Edelmann, Johannes Rydzek, Eric Frenzel und Fabian Rießle (v.l.) sind „Mannschaft des Jahres 2015“ Bild: dpa

Ironman Jan Frodeno wird für seinen historischen Triumph geehrt, die Nordischen Kombinierer und Kugelstoßerin Christina Schwanitz für die langersehnten Weltmeistertitel.

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          Triathlon-Star Jan Frodeno, Kugelstoßerin Christina Schwanitz und das Weltmeister-Team der Nordischen Kombinierer sind die deutschen „Sportler des Jahres“ 2015. Das ergab die Abstimmung von mehr als 3000 Sportjournalisten am Ende eines ereignisreichen Sportjahres. Rund 750 Gäste spendeten den Siegern bei der Gala am Sonntagabend im Kurhaus von Baden-Baden großen Applaus.

          Das perfekte Jahr für Frodeno

          Für Frodeno ist die Auszeichnung der perfekte Abschluss eines für ihn historischen Sportjahres. Mit seinem Sieg beim legendären Ironman auf Hawaii im Oktober schaffte der 34-Jährige das, was noch niemandem vor ihm gelungen war: Er darf sich seitdem Olympiasieger und Ironman-Weltmeister nennen.

          Nach 3,86 Kilometern im Wasser, 180 Kilometern auf dem Rad und 42,2 Kilometern Laufen war der Ausnahmesportler in Hawaiis Hitze auf die Knie gesunken und hatte den Bauch seiner schwangeren Frau Emma geküsst. Und der WM-Triumph auf der Bilderbuch-Insel war 2015 nicht sein einziger Erfolg: In Frankfurt hatte er sich auch noch den EM-Titel geholt.

          Schwimmen, Radfahren, Laufen - Ironman: Jan Frodeno ist „Sportler des Jahres 2015“

          „Klar war es ein Wahnsinns-Jahr für mich“, hatte Frodeno schon im Vorfeld gesagt. „Für mich ist es schön zu sehen, dass mein Sport inzwischen offensichtlich auch öffentlich so wahrgenommen wird.“ Frodeno ist der erste Triathlet überhaupt, der zum „Sportler des Jahres“ gekürt wird. An der Spitze der Abstimmung gab es aber ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Frodeno setzte sich mit 2491 Punkten nur ganz knapp vor Skisprung-Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Severin Freund durch (2352).

          Etwas deutlicher war das Ergebnis bei den Mannschaften, wo sich die Nordischen Kombinierer (1987) relativ klar vor den Biathlon-Staffeln der Frauen (1761) und Männer (1631) durchsetzten. Zum ersten Mal seit 28 Jahren hatten die nordischen Ski-Asse um Tino Edelmann, Eric Frenzel, Fabian Rießle und Johannes Rydzek Anfang des Jahres den WM-Titel geholt. Unvergessen bleibt der Moment, in dem Rydzek mit der deutschen Flagge in der Hand die Ziellinie im schwedischen Falun überquert. Noch lange nach dem Ende des Rennens feierten die deutschen Athleten in der malerischen Abendsonne Schwedens.

          Die Werferinnen dominieren bei den Frauen

          Wenige Monate danach feierte auch Kugelstoßerin Christina Schwanitz im „Vogelnest“-Stadion von Peking. 16 Jahre nach Astrid Kumbernuss hatte sich erstmals wieder eine Deutsche WM-Gold gesichert. Allerdings landete die 29-Jährige nur hauchdünn vor Speerwerferin Katharina Molitor, die sich in China ebenfalls den Titel geholt hatte. Gerade mal vier Punkte trennten die beiden Leichtathletinnen in der Abstimmung.

          Kugelstoßen - Weltmeisterin: Christina Schwanitz ist „Sportlerin des Jahres 2015“

          Ergebnisse der Wahl „Sportler des Jahres“

          „Sportlerin des Jahres“:
          1. Christina Schwanitz (Kugelstoßen) 1264 Punkte,
          2. Katharina Molitor (Speerwurf) 1260,
          3. Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf) 1241,
          4. Carina Vogt (Skispringen) 1196,
          5. Natalie Geisenberger (Rodeln) 1100,
          6. Gesa-Felicitas Krause (Leichtathletik) 939,
          7. Anna Schaffelhuber (Para-Ski) 883,
          8. Cindy Roleder (100 Meter Hürden) 839.

          „Sportler des Jahres“:
          1. Jan Frodeno (Triathlon) 2491,
          2. Severin Freund (Skispringen) 2352,
          3. Johannes Rydzek (Ski nordisch) 753,
          4. Erik Lesser (Biathlon) 730,
          5. Marco Koch (Schwimmen) 719,
          6. Felix Neureuther (Ski alpin) 606,
          7. André Greipel (Radsport) 593,
          8. John Degenkolb (Radsport) 455.

          „Mannschaft des Jahres“:
          1. Nordische Kombination (Skisport) 1987,
          2. Biathlon-Staffel Frauen (Biathlon) 1761,
          3. Biathlon-Staffel Männer (Biathlon) 1631,
          4. 1. FFC Frankfurt Frauen (Fußball) 1101,
          5. Mixed-Team Skispringen (Ski nordisch) 760,
          6. Vielseitigkeitsreiter (Reiten) 582,
          7. Beach-Volleyball Frauen (Volleyball) 522,
          8. Vierer-Bob (Bob) 448.

           

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