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  • Jahresrückblick

    Sportbilder des Jahres 2015

  • Die Freiheit, auch zu gewinnen Snowboarder sind anders. Ungebunden. Jung und wild. Aber Snowboarder richten auch Weltmeisterschaften aus, unterwerfen sich einem Punktesystem, lassen sich von Kampfrichtern bewerten. Ryan Stassel ist Snowboarder und war 2015 der Beste der Welt: Gold für den Amerikaner bei der WM in Kreischberg (ad./21.01.15).

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  • Der Stern von Falun Zwei Konstanten prägen den Jahresbeginn: Sternsinger und Skispringer. Der Österreicher Thomas Diethart schien vor nicht all zu langer Zeit der hellste Stern am Springerhimmel. Doch bei der WM 2015 holte der Deutsche Severin Freund die meisten Medaillen (ad./24.01.15).

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  • Anna, Anna Anna Fenninger war im Februar die Skikönigin bei der WM in Vail. Im März gewann sie den Gesamt-Weltcups. Im Frühjahr stritt sie heftig mit Österreichs Alpin-Chef Peter Schröcksnadel. Im Sommer drohte sie gar mit Abwanderung nach Deutschland, ehe sie sich versöhnte. Und im Oktober riss dem Skistar das Kreuzband (ad./13.01.15).

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  • Eisenmänner Der nacheinander und ununterbrochen ausgetragene Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen hat Marathon als „muss-man-gemacht-haben“-Thema der Mittelschicht abgelöst. Und keine Breite ohne Spitzen. König der Triathleten ist der Deutsche Jan Frodeno, ein Meister aller Klassen: Kurzstrecken-Olympiasieger, Mitteldistanz-Europameister, Ironman-Hawaii-Gewinner (ad./26.04.15).

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  • Ana auf den Flügeln der Liebe Tennisspielerin Ana Ivanović erreichte bei den French Open zum ersten Mal nach 2008 das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers. Meistens an ihrer Seite, Daumen drückend oder Tasche tragend: Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger: der die Beziehung noch geheim halten wollte, als sie schon offensichtlich war. (ad./29.05.15).

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  • Elfmeterschießen gegen Deutschland Ins Shirt beißen statt ins Gras - soeben hatte die Französin Claire Lavogez im WM-Viertelfinale gegen Deutschland den entscheidenden Elfmeter vergeben. Aus der Traum statt Vive la France. Doch auch die Deutschen kamen nicht viel weiter, den Titel gewannen die Amerikanerinnen (ad./26.06.15).

    dpa
  • Europa und Spiele Diese Spiele hat Europa nicht gebracht, zelebriert wurden sie trotzdem: die ersten Europa-Spiele in Baku. Sportlich von zweifelhaftem Wert, sportpolitisch ohnehin. Aber für Aserbaidschans Alleinherrscher Alijew hat sich die Machtinszenierung gelohnt. Und das Feuerwerk war schön (ad./28.0615).

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  • Nichts für Weicheier Rugby ist ein Sport für Rüpel, der von Gentleman gespielt wird, die mit Körpern wie Kühlschränken ausgestattet sind. Populär ist der Kampf ums Ei vor allem in den Staaten des Commenwealth: Australiens „Wallabies“ bezwingen Südafrikas „Springbocks“ bei den Championships. Neuseelands „All Blacks“ werden später im Jahr Weltmeister. (ad./18.07.15).

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  • Extremsport Mick Fanning ist ein erfahrener Surfer, dreifacher Weltmeister, mit allen Meer-Wassern gewaschen. Doch einen solchen Wettkampf musste der Australier noch nie bestreiten. Alleine gegen eine Hai. Fanning schrie, trat, schlug um sich. Und hatte Erfolg. Nach sechs Sekunden zog sich der Hai zurück. Der Surf-Wettbewerb wurde abgebrochen. (ad./19.07.2015).

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  • Der Fußball, das Geld, der Blatter Und plötzlich regneten Geldscheine auf den Blatter-Sepp. Treffender, als es der britische Komiker Simon Brockin ausdrückte, hätte man das Dilemma des Weltfußballs nicht darstellen können. Der Fifa-Präsident beklagte, das habe nichts mit Fußball zu tun. Und präsentierte sich damit auch mal komisch, wenn auch unfreiwillig (ad./20.07.15).

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  • Sommerschnee Beim Bergsteigen auf dem Allalinhorn in der Schweiz standen die Wanderer Schlange beim Aufstieg über den Feegletscher oberhalb von Saas-Fee. Sie werden von Höhensonne und Sommerschnee sowie der Aussicht auf den Gipfelsturm geblendet - auch wenn es nur ein Viertausender ist. (ad./26.07.15).

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  • Wieder Fernseh-fähig Sie wurde nie gestoppt, weder durch Doping-Skandale noch von TV-Boykotten. Jetzt ist sie wieder in der ersten Reihe angekommen. Die 102. Auflage der Tour de France führte in 21 Etappen über 3360 Kilometer wie immer nach Paris, wo der Brite Chris Froome in Gelb ankam. Sechs deutsche Etappensiege wurden in der ARD „kritisch“ bejubelt. (ad./23.07.15).

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  • Runter kommen sie immer Sie springen aus einem oder drei Metern vom Brett, aus zehn Metern vom Turm, aus 27 Metern von der Klippe: gehockt, gebückt, gestreckt, mit Schrauben und Salti oder alles zusammen, Solo oder im Duett - die Wasserspringer bringen Zirkusluft zu den Schwimmern, so wie bei den Weltmeisterschaften im russischen Kasan (ad./03.08.15).

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  • Die Erleuchteten Bei den Schwimm-WM in Kasan ging es drunter und drüber - allerdings nur beim Einschwimmen. Überragende Athletinnen werden die 18-Jährige Amerikanerin Kathleen Genevieve „Katie“ Ledecky als fünffache Freistil-Weltmeisterin und Australiens Rücken-Spezialistin Emily Jane Seebohm mit drei Goldmedaillen. (ad./5. August 2015).

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  • Kleine Fische im Gangnam Style Viele träumen davon, einmal mit Delfinen zu schwimmen. Für den Anfang reichen aber auch Sardinen. Und wenn es ein Schwarm von 20.000 Exemplaren ist, ergibt sich ein beeindruckendes Bild - so wie bei dieser Form des Synchronschwimmens in Seouls In-Viertel Gangnam (ad./18.08.15).

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  • In den Sand gesetzt Darja Igorewna Klischina gibt von Beruf „Model“ an, Leichtathletik-Fans kennen die 24-Jährige Russin auch als Weitspringerin. Bei der WM in Peking landete Hallen-Europameisterin zwar ästhetisch, aber abgeschlagen auf dem zehnten Platz. Wie so viele russische Leichtathleten konnte sie ihre Leistung nicht abrufen. Ein Viertel Jahr später wurde der gesamte Verband wegen Staatsdopings ausgeschlossen. (ad./27.08.15)

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  • Usain Bolt und der Kameramann Bei der Leichtathletik-WM in Peking war Usain Bolt wieder einmal nicht zu stoppen. Außer von einem chinesischen Kameramann, der den Dreifach-Weltmeister aus Jamaika mit seinem Segway über den Haufen fuhr. Bolt blieb unverletzt und humorvoll: Konkurrent Justin Gatlin habe den Kameramann wohl bezahlt. Der konterte: er sollte Bolt aber VOR dem Rennen umfahren, nicht danach (ad./27.08.15).

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  • Den ganz großen Fang gemacht Der Sieg ist im Netz: Der Spanier Sergio Llull feiert den Gewinn der Basketball-EM auf traditionelle Weise. Den Titel hatten sich die Spanier im Finale gegen Litauen gesichert, der entscheidende Sieg war der Halbfinal-Erfolg gegen Gastgeber Frankreich. Die deutsche Mannschaft war nach der Gruppenphase in Berlin ausgeschieden. (ad./20.09.15).

    dpa
  • Nous sommes Paris Der Schrecken des internationalen Terrorismus überfällt auch den Fußball. Während des Länderspiels zwischen Frankreich und Deutschland sprengen sich am 13. November in Paris drei Selbstmordattentäter im Umfeld des Stade de France in die Luft. Bei Attentaten in der Stadt sterben am selben Abend 130 Menschen, Hunderte werden schwer verletzt. In Schweigeminuten zeigen Menschen in aller Welt danach Flagge, gedenken der Terroropfer: „Nous sommes Paris“ (ad/28.11.2015).

    AFP
  • Game, Set, Match Murray Der Triumph habe viele Väter, heißt es. Aber eigentlich hat nur einer allein den bedeutendsten Team-Titel im Tennis zum ersten Mal seit 1936 nach Großbritannien geholt: Andy Murray, auf dem Freudenfoto als zweiter von rechts kaum zu sehen, gewann in dieser Davis-Cup-Saison alle acht Einzel und dazu drei Doppel mit Bruder Jamie - und er ist Schotte (ad./29.11.2015).

    AP

Quelle: F.A.Z.

Veröffentlicht: 21.12.2015 13:47 Uhr