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Sport treiben : „Goldene Regeln“ für gesundes Sporttreiben

  • Aktualisiert am
          1 Min.

          Einfache Regeln bewahren den Sportler vor schmerzhaften Erfahrungen.
          Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention formulierte „Goldene Regeln“ für gesundes Sporttreiben.

          1. Wiedereinsteiger über 35 Jahre, auch Menschen mit Risikofaktoren wie zum Beispiel Rauchen, Bluthochdruck oder einer Vorerkrankung sollten sich vorab von einem Arzt untersuchen lassen.

          2. Anfänger sollten die Trainingsintensität langsam steigern.

          3. Niemand sollte sich quälen. Der Spaß am Sport steht im Vordergrund. Sich Lieber länger und locker bewegen als kurz, schnell und heftig.

          4. Nach der Belastung des Körpers folgt die angemessene Erholung, zum Beispiel Schlaf. Intensiveres und lockeres Training wechseln sich ab.

          5. Unverzichtbar ist die Sportpause bei Erkältung oder Krankheit.

          6. Verletzungen benötigen Zeit zum Ausheilen. Der Körper warnt mit Schmerzen vor Überlastung.

          7. Der Sport sollte an das Klima angepasst sein. Hitze verlangt eine hohe Flüssigkeitszufuhr und eine Reduzierung des Trainings. Das trifft ebenso bei hoher Luftbelastung durch Ozon zu. Bei Kälte muss die Kleidung warm und windabweisend sein.

          8. Eine kohlenhydrat-, ballaststoffreiche und fettarme Kost tut Sportlern in der Regel gut. Mineralhaltiges Wasser nach dem Sport gleicht den Flüssigkeitsverlust am besten aus. Vorsicht mit Alkohol.

          9. Auch ältere Menschen sollten Sport treiben, um Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination nicht zu verlieren.

          10. Sport sollte Spaß machen und abwechslungsreich sein. Mit anderen Menschen verschiedene Sportarten zu betreiben, kann den Alltag bereichern.

          Wer seinem Körper nicht mehr zumutet, als er leisten kann und ihn nach und nach auf die Belastungen vorbereitet, wird nicht allzuoft der Meinung des Mediziners Dr. Michael Funcke widersprechen müssen: „Sportverletzungen sind nebensächliche Kleinigkeiten. Sport ist wichtiger.“

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