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Snowboard : Verletzungspech für Nicola Thost

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Bei einem Trainingsturz hat sich Snowboard-Olympiasiegerin Nicola Thost den Arm gebrochen. Ihr Olympia-Start scheint jedoch nicht gefährdet.

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          Die Snowboard-Olympiasiegerin Nicola Thost hatte sich in dieser Wintersaison eindrucksvoll zurückgemeldet: Mit auskuriertem Knie erzielte sie nach längerer Wettlampfpause gute Platzierungen beim Halfpipe-Weltcup in Chile und im Kaunertal und hat so bereits die Olympia-Qualifikationsnorm geschafft.

          In Laax findet am Wochenende der Snowboard Take Off statt, der offizielle Auftakt der ISF-Tour in den Disziplinen Riesenslalom und Halfpipe. Doch die 24-Jährige ist nicht mehr dabei.

          Speichenbruch und Operation

          Beim einem Sprung in der Halfpipe während des offenen Trainings am Mittwoch stürzte die Münchnerin unglücklich und zog sich einen gestauchten Speichenbruch am Unterarm zu. Während für ihre Kollegen der Wettbewerb mit der Qualifikation startet, wird Nicola Thost operiert. Der Bruch ist nicht kompliziert, wird aber aus Sicherheitsgründen operiert, damit die Verletzung schneller heilt.

          Am Montag kann die Snowboarderin das Krankenhaus voraussichtlich wieder verlassen und schnell wieder mit dem Fitnesstraining beginnen. Die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen im Februar in Salt Lake City ist aber offenbar nicht gefährdet. Bereits Ende Dezember kann die Münchnerin nach Angaben ihres Managements wieder auf dem Snowboard stehen.

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