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Skispringen : Hannawald gut, Malysz besser

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Eine Klasse für sich: Der Pole Adam Malysz Bild: dpa

Als erster Skispringer hat Adam Malysz zum dritten Mal hintereinander den Gesamt-Weltcup gewonnen. Beim Skifliegen in Planica reichte ihm Platz zwei hinter Weltrekordler Matti Hautamäki, Sven Hannawald wurde Vierter.

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          Der kleine Adam Malysz ist der Größte: Als erster Skispringer hat der Pole zum dritten Mal hintereinander den Gesamt-Weltcup gewonnen.

          Dem Doppel-Weltmeister reichte am Samstag beim Skifliegen in Planica ein 2. Platz hinter dem erneut Weltrekord springenden Matti Hautamäki, um diesen Triumph perfekt zu machen. Sven Hannawald erreichte Rang 4 und kann Malysz bei einem Rückstand von 152 Punkten beim Saison-Finale am Sonntag nicht mehr vom Thron stoßen. „Ich ziehe den Hut vor seiner Leistung. Er hat es verdient“, gratulierte der Hinterzartener, der als Gesamt-Zweiter immerhin noch 15.000 Euro kassiert.

          „Der Adam springt zur Zeit außerirdisch“

          Mit dem im Probedurchgang erzielten Weltrekord von 228,5 Meter hatte Hautamäki den Tag mit einem Paukenschlag eröffnet. Der Finne verbesserte seine eigene Bestmarke, die er 48 Stunden zuvor in der Qualifikation aufgestellt hatte, um einen Meter. Die Jury wählte daraufhin für den Wettkampf einen kürzeren Anlauf, was sich bemerkbar machte. Lediglich neun Sprünge gingen über die 200-Meter-Marke, den weitesten Satz landete Malysz mit 224,5 Meter. „Der Adam springt zur Zeit etwas außerirdisch. Diese Situation haben wir mit unseren Athleten auch schon erlebt, das sollte man neidlos anerkennen“, sagte Bundestrainer Reinhard Heß.

          Nach 208 Meter im ersten Durchgang war Hannawald noch an dritter Position und hatte zufrieden festgestellt: „Das war der erste Sprung, bei dem ich mich wieder wie ins Bett reinlegen konnte. So macht es Spaß.“ Dieser verging dem müde wirkenden Schwarzwälder jedoch schnell, denn im Finale kam er nur auf 189 Meter und verpasste mit 384,4 Punkten um zwei Zähler hinter Martin Höllwarth (Österreich) den 3. Podestplatz. „Mir fehlt einfach die Frische“, gab der 28-Jährige zu.

          Weil Malsyz nichts mehr riskierte und nur noch 209 Meter nachlegte, feierte Hautamäki seinen ersten Saison-Sieg. Mit 433,5 Punkten für Sprünge auf 214 und 221 Meter lag er 1,2 Zähler vor dem Polen, der Hannawald auch noch die Kleine Kristallkugel für den Sieg im Skiflug- Weltcup abjagen will. Der Rückstand des Doppel-Weltmeisters beträgt vor dem Finale der besten 30 am Sonntag (10.00 Uhr) nur 40 Punkte.

          Mit einem guten 8. Platz bestätigte Michael Uhrmann (Rastbüchl) seine ansteigende Form. Der Bayer flog auf 191 und 194,5 Meter. Als dritter DSV-Springer darf Georg Späth (Oberstdorf) trotz Platz 43 im letzten Saison-Wettbewerb noch einmal auf den Bakken. Grund zur Freude hatte der Hinterzartener Michael Möllinger, der sich mit 203,5 Meter in der Probe in den „200er-Club“ katapultierte und als 23. die ersten Weltcup-Punkte in dieser Saison sammelte.

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