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Skilanglauf : Henkel gewinnt vor Bauer das kleine Finale

  • Aktualisiert am

Stockholmer Ski-Sprint mit König: Carl Gustaf (l.) als Beobachter Bild: dpa

Manuela Henkel und Viola Bauer haben beim Weltcup-Sprint rund um das Stockholmer Königsschloss die Plätze sechs und sieben erreicht.

          Die deutschen Skilanglauf-Olympiasiegerinnen Manuela Henkel und Viola Bauer sind beim Weltcup-Sprint rund um das Stockholmer Königsschloss auf den Plätzen sechs und sieben gelandet.

          Henkel wähnte sich schon im Finale, wurde dann aber nach Zielfoto-Entscheid in den B-Endkampf verbannt. „Ich bin enttäuscht, eigentlich wäre ein Podestplatz möglich gewesen“, erklärte Henkel zu ihrem unglücklichen ersten Auftritt nach den Winterspielen.

          Erst Zielfotoentscheid, dann Ausfall der Videokamera

          „Das hatten wir auch so gesehen. Doch dann gab es ein Zielfoto, auf dem die Norwegerin Roaldseth knapp vor „Manu“ war. Das müssen wir akzeptieren“, erklärte der deutsche Weltcup-Koordinator Jochen Behle nach langen Diskussionen. „Ich war mir im Halbfinale zu sicher, hätte einen Ausfallschritt am Ziel machen müssen“, sagte Henkel selbstkritisch.

          Im zweiten Halbfinale rutschte die Videokamera weg, so dass kein exaktes Zielfoto ermittelt werden konnte und aus diesem Lauf drei in den Endlauf einzogen. Manuela Henkel gewann anschließend das „Kleine Finale“ klar vor Bauer. Im Endlauf behauptete sich Bente Skari ebenso deutlich vor der Slowenin Petra Majdic und ihrer Team-Gefährtin Anita Moen.

          „Gold-Evi“ Sachenbacher in der Qualifikation gescheitert

          In der Qualifikation waren unter den Augen von Schwedens König Carl Gustav zuvor die beiden anderen Staffel-Goldgewinnerinnen Evi Sachenbacher (Reit im Winkl/22.) und Claudia Künzel (Oberwiesenthal/28.) gescheitert - keine Überraschung in der ungeliebten klassischen Technik. „Viel mehr war nicht zu erwarten nach all dem Olympiastress. Bei den restlichen Weltcups greife ich nochmal an“, erklärte Sachenbacher.

          Bei den Herren triumphierte vor 20.000 begeisterten Fans der Norweger Jens-Arne Svartedal. Bester der enttäuschenden deutschen Herren war der im Viertelfinale chancenlose Olympia-Bronzegewinner Andreas Schlütter (Oberhof) als 14. Staffel-Kollege Tobias Angerer (Vachendorf/29.) verpasste genauso wie Dirk Klessen (Oberhof/22.), Johannes Bredl (München/28.) und Jens Filbrich (Oberhof/33.) den Sprung ins Viertelfinale.

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