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Ski alpin : WM-Aus für Maria Riesch: Kreuzbandriß

  • Aktualisiert am

Vom Sturz gezeichnet: Maria Riesch Bild: REUTERS

Die deutsche Skifahrerin Maria Riesch zog sich beim Weltcup-Super-G in Cortina d'Ampezzo einen Kreuzbandriß im rechten Knie zu. Für die Zwangzigjährige ist die Saison damit vorzeitig beeendet.

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          Maria Riesch hat bei ihrem schweren Sturz beim Weltcup-Super-G der Damen im italienischen Cortina d'Ampezzo am Mittwoch einen Kreuzbandabriß im rechten Knie erlitten. Das ergab eine Kernspintomografie in der lokalen Klinik. Die Zwanzigjährige fällt für den Rest der Saison aus und kann damit auch an der Weltmeisterschaft vom 29. Januar bis 13. Februar in Bormio nicht teilnehmen.

          Riesch war nach nur 25 Sekunden nach einem Fahrfehler auf die Piste Olympia delle Tofana gestürzt und in die Sicherheitsnetze geflogen. Zunächst blieb sie liegen, stand aber nach einer Minute wieder auf und rutschte auf ihren Skiern selbst ins Tal.

          Pechsträhne

          Schon vor der Saison hatte sich Riesch beim Slalomtraining in Nordamerika eine Knochenabsplitterung in der rechten Schulter zugezogen. Nach fünf Wochen Verletzungspause stieg die Partenkirchnerin erst kurz vor Weihnachten in St. Moritz/Schweiz in den Weltcup ein und belegte dort auf Anhieb den dritten Platz im Super-G.

          Martina Ertl (Lenggries) belegte bei dem Rennen in Cortina d'Ampezzo am Vormittag Platz drei. Sie lag in 1:16,02 Minuten 0,45 Sekunden hinter der Siegerin Renate Götschl (Österreich). Die Schwedin Anja Pärson fuhr in 1:15,79 auf Platz zwei.

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