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Ski alpin : Neureuther verlängert bis Olympia 2022

  • Aktualisiert am

Felix Neureuther: Vertrag bis 2022 Bild: dpa

Felix Neureuther verlängert den Vertrag mit seinem Ski-Ausrüster bis 2022 und deutet die Fortsetzung seiner Karriere bis Olympia in Peking an. „Fakt ist, dass da ein längerfristiges Ziel dahinter ist.“

          Skirennfahrer Felix Neureuther hat den Vertrag mit seinem Ski-Ausrüster Nordica bis 2022 verlängert und damit eine Fortsetzung seiner Karriere bis zu den Winterspielen in vier Jahren angedeutet. „Fakt ist, dass da ein längerfristiges Ziel dahinter ist. Das ist nicht nur eine Zahl, damit da was steht“, sagte Neureuther am Freitag im österreichischen Sölden. Er betonte aber, dass die Dauer seiner Karriere natürlich von seiner Gesundheit abhänge. Neureuther ist 34 Jahre alt. Bei den Winterspielen in Peking wäre er 37.

          Die Entscheidung über einen aktuellen Start beim Saison-Auftakt in Sölden fällt erst am Samstag und damit am Tag vor dem Rennen. Neureuther musste sein Training zuletzt wegen Problemen am Rücken stark einschränken. „Am Mittag werde ich eine Entscheidung treffen“, sagte er am Freitagabend. Er wolle am Samstag nochmal auf Ski stehen und die Reaktion abwarten. „Es geht soweit ganz gut, ich muss einfach schauen, wie mein Körper auf morgen reagiert“, sagte er. Zudem habe er eine leichte Grippe. „Stand jetzt ist aber alles gut.“

          Ein Start beim Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher wäre Neureuthers erstes Weltcup-Rennen seit seinem Kreuzbandriss im vergangenen November. Auch bei Fritz Dopfer soll die Entscheidung am Samstag fallen. Er hat Adduktorenprobleme. Insgesamt möchte der deutsche Skiverband elf Athleten an den Start schicken. Stefan Luitz, der sich in der vorigen Olympia-Saison ebenfalls am Kreuzband verletzt hatte, peilt sein Comeback an. Neben Neureuther, Luitz, Dopfer, Alexander Schmid und Linus Straßer werden zwei weitere Startplätze noch unter drei Athleten ausgefahren. Sollten Neureuther oder Dopfer nicht fahren können, entfällt diese Qualifikation.

          Herren-Trainer Mathias Berthold sagte am Donnerstagabend: „Wir wollen jetzt nicht die Gesundheit vom Felix auf die ganze Saison hin gefährden wegen des ersten Rennens, deswegen sind wir da vorsichtig, deswegen treffen wir die Entscheidung so kurzfristig wie möglich.“ Weil die Wettervorhersage nicht gut ist, fällt der für Sonntag (10.00/13.00 Uhr) angesetzte Riesenslalom aber womöglich ohnehin aus.

          Bei den Frauen geht Viktoria Rebensburg als Vorjahressiegerin und Gewinnerin des Disziplin-Weltcups mit Siegchancen in das Rennen. Neben ihr wurden Lena Dürr, Andrea Filser und Veronique Hronek für das Rennen am Samstag (10.00/13.00 Uhr) nominiert.

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