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Siebener-Rugby : Schnelle Nummer unterm Zeltdach

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Zupackende Jungs bei einer packenden Sportart: Siebener-Rugby, derzeit in München zu sehen. Bild: dpa

Mit Fidschi auf der Rugby-Wiesn: Siebener-Rugby ist eine Einstiegsdroge für alle, die Rugby noch nie gesehen haben. Deutschland hat zwar Nachholbedarf, holt aber auf.

          Ein bisschen Südsee in München? Einfach ins Olympiastadion schauen – und staunen über Männer wie Banuve Tabakaucoro. Ein flinker Bursche, war mal Sprinter, kann die 100 Meter in 10,20 Sekunden laufen. Und tritt jetzt mit Fidschi bei den „Oktoberfest Sevens“ an. Fidschi kam zwar nicht mit seinen Gold-Jungs von Rio zur Rugby-Wiesn, ist aber trotzdem eine Macht – 33:14 gegen Irland zum Auftakt.

          Siebener-Rugby: eine schnelle Nummer, ein Renner in Rio. „Eine Einstiegsdroge für alle, die Rugby noch nie gesehen haben“, findet Manuel Wilhelm, Sportdirektor des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV). Deutschland hat im Rugby noch Nachholbedarf, aber da ist schon was gewachsen, auch wenn es am Freitag gleich ein 14:21 gegen Argentinien gab: Das Siebener-Nationalteam kämpft 2018 in Hongkong wieder um den Aufstieg in die World Series, den Elitekreis im Siebener-Rugby. Und wird seit kurzem von einem Fachmann aus Südafrika trainiert werden: Vuyo Zangqa.

          Könnte alles noch besser sein, wenn der DRV sich nun nicht mit dem Milliardär und Mäzen Hans-Peter Wild überworfen hätte. Der DRV kann immerhin von Glück sagen, dass seine Spieler ziemlich beweglich sind.

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