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Segeln : „The Race“: Neustart im Verfolgerfeld

  • -Aktualisiert am

Spannende Konstellation bei „The Race“: Während die beiden Spitzenreiter bei dem Hochgeschwindigkeits-Rennen rund um die Welt bereits den Atlantik erreicht haben, könnten im Verfolgerfeld vor Neuseeland die Karten noch einmal neu gemischt werden.

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          Während Spitzenreiter Grant Dalton mit der „Club Med“ bereits die Falklands passiert hat, kämpfen drei Boote im Verfolgerfeld des Hochsee-Rennens „The Race“ vor Neuseeland um die Plätze. Pech hat wieder einmal der drittplatzierte Amerikaner Cam Lewis: Weil erneut ein Beam seines Kats zu brechen droht, muss Lewis nicht einmal zwei Wochen nach seinem Zwischenstopp in Kapstadt erneut eine Pause einlegen.

          In Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, muss der US-Skipper die mittlere Querstrebe seines Schiffs „Team Adventure“ reparieren. Nach dem Stopp in Südafrika erlegt ihm das Reglement jetzt eine 60 Stunden-Strafe auf. Damit dürfte das Rennen um den dritten Platz noch einmal richtig spannend werden, denn Lewis' Pause wird dem Polen Roman Paszke auf der technisch unterlegenen „Warta Polpharma“ wahrscheinlich einen Vorsprung von knapp zwei Tagen sichern.

          Schwache Winde

          Paszke liegt derzeit etwa 650 Seemeilen hinter Lewis und wird ebenfalls in Wellington einen Zwischenhalt einlegen. Da ihn allerdings der Veranstalter wegen Problemen mit der Bildübertragung zu dem Stopp aufgefordert hat, droht Paszke keine Strafe. Auch der derzeit letztplatzierte Engländer Toni Bullimore, der 1600 Seemeilen Rückstand auf die „Team Adventure“ hat, könnte dann noch einmal in das Rennen eingreifen. Bullimores „Team Legato“ kommt mit günstigeren Winden gut voran und konnte den Rückstand auf die beiden Boote vor ihr etwas verkürzen.

          An der Spitze des Rennens zeigt sich ein unverändertes Bild. Der Neuseeländer Grant Dalton läuft am 43. (!) Renntag bereits an der südamerikanischen Atlantik-Küste entlang Richtung Norden, während der zweitplatzierte Franzose Loick Peyron auf „Innovation Explorer“ mit der Rundung von Kap Hoorn vollauf beschäftigt ist. Auch an der gefürchteten Südspitze Amerikas hatte Dalton das bessere Ende für sich. Als die „Club Med“ das Kap passierte, herrschte schwacher Wind mit mäßigem Seegang. Peyron dagegen muß sich durch einen aufkommenden Orkan kämpfen, der der Crew mit schwerer Kreuzsee und Winden bis zu 60 Knoten (11 Beaufort) das Letzte abverlangt.

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