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Segeln : Sieg für Schweden bei Sydney-Hobart

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Bei schwerer See und Minustemperaturen hat die schwedische Yacht „Nicorette“ die Hochseeregatta Sydney-Hobart gewonnen. Die deutsche „Illbruck“ segelt auf Position drei in Richtung Tasmanien.

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          Bei schwerer See und Minustemperaturen hat die schwedische Yacht „Nicorette“ die Hochseeregatta Sydney-Hobart gewonnen. Die 24-m-Yacht von Skipper Ludde Ingvall erreichte das Ziel nach 630 Seemeilen (1.150 Kilometer) im Hafen der tasmanischen Hauptstadt mit rund 30 Meilen Vorsprung vor der australischen „Wild Thing“.

          Fast zwei Drittel des Weges war die Yacht der Australier durch die stürmische Bass Strait zusammen mit dem Siegerboot gesegelt war. Doch fast in Sichtweite der schneebedeckten Hügel oberhalb von Hobart warf ein Segelriss die Australier zurück.

          Illbruck im Duell um Platz 3

          Im „Schlepptau“ der beiden Spitzenboote segelte die „illbruck Challenge“ des Düsseldorfer Yacht Clubs (DYC). Bei Windstärken bis 90 Stundenkilometern lieferte sich das Schiff des amerikanischen Skippers John Kostecki ein Duell um Platz drei mit der auf den Bermudas beheimateten „TYCO“ und der australischen „News Corporation“. Für die „illbruck“ galt das Rennen als erster ernsthafter Test im Hinblick auf den America's Cup 2003, zu dem der DYC als erstes deutsches Syndikat zugelassen worden ist.

          Die Volvo-60 Class Yacht ist wie die Nicorette mit einem Wasserballasttank ausgerüstet. „Das waren die schwierigsten Bedingungen die ich je erlebt habe“, sagte Nicorette-Skipper Ingvall bei der Zielankunft nach nach insgesamt zwei Tagen, 14 Stunden und zwei Minuten um 3.00 Uhr Freitagmorgens Ortszeit. Damit hatte die Sieger-Crew mit beim America's und Admirals Cup sturmerprobten Routiniers die Rekordzeit der im Vorjahr siegreichen „Nokia“ um rund 19 Stunden verpasst.

          Harte Wetterbedingungen

          Bei den Witterungsverhältnissen und den drastisch verschärften Sicherheitsmaßnahmen war ein neuer Rekord jedoch kaum möglich. 1998 waren sechs Teilnehmer bei hoher See in einem Orkan ums Leben gekommen, 50 waren aus den tobenden Fluten gerettet worden.

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