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Schwimmen-Weltcup : Zwei Weltrekorde - Gerasch und Letzin Gesamtsieger

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Mit zwei Weltrekorden für Mark Foster und Hui Qi ist die Weltcupserie der Schwimmer am Wochenende in Paris zu Ende gegangen. Sylvia Gerasch, Jirka Letzin und Sebastian Halgasch sicherten sich Gesamtsiege in ihren Disziplinen.

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          Weltrekorde für Mark Foster und Hui Qi. Geldsegen für Sylvia Gerasch, Jirka Letzin und Sebastian Halgasch. Der Brite Foster erzielte zum Abschluss des Kurzbahn-Weltpokals der Schwimmer am Sonntag in Paris mit 21,13 Sekunden neuen Weltrekord über 50 m Freistil. Der Olympia-Siebte aus Großbritannien unterbot die bisherige Bestmarke des amerikanischen Olympiasiegers Anthony Ervin (21,21) vom 23. März 2000 um 8/100 Sekunden.

          20 Minuten nach ihm unterbot die Chinesin Hui Qi den Weltrekord der Japanerin Masami Tanaka (2:20,22) über 200 m Brust in 2:19,25 Minuten um fast eine Sekunde.

          Ebenfalls am Sonntag sicherte sich der für den Leipziger Stadtteil-Club SSV Leutzsch aktive Sebastian Halgasch mit Platz zwei über 50 m Rücken (24,77) den Gesamtsieg und damit 4.000 Dollar. Zusammen mit den zweiten Plätzen über 200 m Rücken und 100 m Lagen kommt Halgasch auf eine Gesamt-Gewinnsumme von 8.000 Dollar. Noch mehr Geld gibt es für den Leipziger Jirka Letzin, der schon vor Paris als Weltcupgewinner über 100, 200 sowie 400 m Lagen feststand und jetzt vom Weltverband Fina 12.000 Dollar überwiesen bekommt.

          Die fast 32 Jahre alte Europarekordlerin Sylvia Gerasch sicherte sich auch in Abwesenheit die Gesamt-Siegprämie über 50 m Brust. Als Dritte auf der doppelt so langen Distanz kommt die Angestellte des Berliner Fußball- Verbandes insgesamt immerhin auf 5.000 Dollar. Letzin hatte wie die Olympia-Achte Gerasch auf einen Start in der französischen Hauptstadt verzichtet.

          Großverdienerin unter den Weltklasse-Athleten war allerdings Martina Moravcova. Die Olympia-Zweite aus der Slowakei siegte in gleich acht Disziplinen. Ihr Lohn der Anstrengung: 32.000 Dollar. Im nacholympischen Winter, der gleichzeitig Vorbereitungszeit für die WM im Sommer in Fukuoka ist, litt die Weltcupserie unter dem Desinteresse der Topschwimmer.

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