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Schwimmen : Buschschulte einigt sich mit dem Verband

  • Aktualisiert am

2.000 Euro für den falschen Badeanzug: Antje Buschschulte Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Ein Jahr nach Olympia lenkt Schwimmerin Antje Buschschulte im Streit mit dem Deutschen Schwimm-Verband um einen falschen Badeanzug ein. Die dreifache Bronzemedaillengewinnerin will die verhängte Geldbuße von 2.000 Euro zahlen.

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          Ein Jahr nach den Olympischen Spielen von Athen lenkt Starschwimmerin Antje Buschschulte im Streit mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) um einen falschen Badeanzug ein. Die dreifache Bronzemedaillengewinnerin von Athen war im Endlauf über 100 Meter Rücken nicht im Schwimmanzug der Nationalmannschaft (arena) angetreten und will nun die verhängte Geldbuße von 2.000 Euro zahlen.

          „Ich werde die Disziplinarstrafe wegen eines Formfehlers über mich ergehen lassen“, sagte die 26jährige vom SC Magdeburg den „Lübecker Nachrichten“. Die erfolgreichste deutsche Schwimmerin bei Olympia hatte nach der Weltmeisterschaft in Montréal Kritik am Verband geübt, sich daraufhin aber in der vergangenen Woche in Wiesbaden mit den Funktionären an einen Tisch gesetzt.

          Sie habe dem DSV „konstruktive Pläne für die nächsten beiden Jahre vorgelegt“. Danach sei sie deutlich zuversichtlicher: „Ich habe die große Hoffnung, daß sich jetzt im Verband etwas ändert und wir frischen Wind reinbekommen.“

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