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Schwimm-EM : Mensings Goldstück

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Über 100 Meter Rücken eine Wucht: Europameisterin Jenny Mensing Bild: dpa

Auf Silber folgt Gold: Jenny Mensing schwimmt in Debrecen im Finale über 100 Meter Rücken die schnellste Zeit. Auch Marco Koch trägt sich wiederholt in den deutschen Medaillenspiegel ein. Er holt über 200 Meter Brust Silber.

          Rückenschwimmerin Jenny Mensing hat bei den Europameisterschaften in Ungarn die Goldmedaille gewonnen. Nach Silber über 200 Meter holte sich die Wiesbadenerin an diesem Donnerstag in Debrecen den Titel über 100 Meter. In 1:00,08 Minuten lag Mensing vor Arianna Barbieri aus Italien und der Tschechin Simona Baumrtova. Es war der fünfte deutsche Sieg bei dieser EM und der 250. deutsche Sieg bei allen Europameisterschaften seit 1926.

          Nach dem Sieg zeigte Mensing im Ziel die geballte Faust und genoss sichtlich die Zurufe des deutschen Teams. „Die letzten 10, 15 Meter dachte ich mir: wo ist die Wand, wo ist die Wand“, erklärte sie ihre Gefühlslage während des Rennens. Brustschwimmer Marco Koch schwamm indes über 200 Meter zur Silbermedaille. Der Darmstädter musste sich in 2:09,26 Minuten nur Weltmeister und Titelverteidiger Daniel Gyurta geschlagen geben. Der Ungar benötigte 2:08,60 Minuten. Der WM-Dritte Christian vom Lehn verpasste als Vierter in 2:10,61 eine Plakette. Kochs Medaille war die neunte deutsche in Debrecen und die erste deutsche über diese Strecke seit 1977.

          Kraftvoll zu Silber: Brustschwimmer Marco Koch in Debrecen Bilderstrecke

          Die deutsche Freistilstaffel der Frauen hat über 4 x 200 Meter indes die Bronzemedaille knapp verpasst. Silke Lippok, Theresa Michalak, Alexandra Wenk und Daniela Schreiber schlugen nach 8:00,55 Minuten als Vierte an - auf die drittplatzierten Sloweninnen fehlten acht Zehntelsekunden. Titelverteidiger Ungarn gewann in 7:52,90 Minuten, Schweden wurde disqualifiziert.

          Michalak erfüllt Olympia-Norm

          Einen weiteren vierten Platz landete Theresa Michalak über die 200 Meter Lagen. Sie erfüllte zugleich die Olympia-Norm. Die 20-Jährige aus Halle/Saale blieb in 2:12,26 Minuten knapp unter der London-Richtzeit (2:12,37). Das Rennen gewann die Ungarin Katinka Hosszu in 2:10,84 vor ihrer Teamkollegin Evelyn Veraszto. Die Schwedin Stina Gardell wurde Dritte. Alexandra Wenk wurde in 2:14,95 Siebte.

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