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Schiedsrichter : Jagd auf Schwalben in den WM-Strafräumen

  • Aktualisiert am

WM-Schiedsrichter: Markus Merk Bild: dpa

Bei einem Seminar in Seoul werden die WM-Schiedsrichter für den Kampf gegen die „Schwalbenkönige“ eingeschworen.

          Bei einem viertägigen Seminar in Seoul werden die 72 WM-Schiedsrichter und Assistenten auf eine einheitliche Linie für die 64 Spiele in Japan und Südkorea eingeschworen. Bei der Fußball-WM soll vor allem den „Schwalbenkönigen“ in den Strafräumen der Kampf angesagt werden.

          Die WM-Referees sind angehalten, konsequent zudurchgreifen, wenn sie durchschauen, dass Stürmer Fouls vortäuschen und damit Elfmeter schinden wollen. Auch bewusste Spielverzögerungen durch vorgetäuschte Verletzungen sollen mit Verwarnungen bestraft werden. Erlaubt wurde dagegen, dass die Spieler nach einem Tor ihre Trikots zum Jubeln ausziehen dürfen. Allerdings sind Botschaften auf den Unterhemden und T-Shirts untersagt.

          Belastungstest für Schiedsrichter

          Im Mittelpunkt des Seminars, bei dem auch der deutsche Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Markus Merk aus Kaiserslautern und der Schiedsrichter-Assistent Heiner Müller aus Nalbach-Bilsdorf vertreten sind, stehen medizinische und physische Tests.

          Theoretisch könnten bei dem WM-Workshop, bei dem am Freitag im Olympiastadion von Seoul die schwierigen Belastungstests durchgeführt werden, noch einige Kandidaten aus dem Raster fallen. Davon geht in Fifa-Kreise allerdings niemand aus.

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