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Schefflers Golf-Kolumne : Schottische Golfträume und gesunde Rücken

  • -Aktualisiert am

Edles Buch: Links Courses in Schottland Bild: www.18greatestgolf.com

Weihnachten steht vor der Tür, unser Kolumnist hat drei Geschenkideen: Ein außergewöhnliches Golf-Buch über schottische Links Courses, ein Trainingsgerät und ein Training bei speziell ausgebildeten Golf-Physiotherapeuten.

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          Wenn deutsche Golfplätze zu Ski-Langlaufpisten oder Rodelbahnen umfunktioniert werden, kann man nur wehmütig von grünen Spielwiesen träumen. An Bildbänden, die die schönsten Plätze in aller Welt präsentieren, herrscht kein Mangel - und doch fällt die Neuerscheinung „18 Greatest Scottish Golf Holes“ schon rein äußerlich als auch in Aufmachung und Optik aus dem Rahmen: mit Schuber 3,3 Kilo schwer, Großformat von 35 mal 29 Zentimeter, über 200 Fotos und Illustrationen auf dickem Hochglanzpapier und dazu eine streng limitierte Auflage von nur 3000 Exemplaren.

          Die beiden Autoren Craig Morrison und Andrew Ross schufen gemeinsam mit dem Fotografen John Kernick eine neue Kategorie dieser im Englischen „Coffee Table Book“ oder „Armchair Book“ genannten Bildbände. Die Autoren nehmen einen beim Betrachten der grandiosen Fotos und beim Lesen der englischen Texte (das Vorwort stammt vom schottischen Ryder-Cup-Kapitän Colin Montgomerie), darunter Gastbeiträge von weltberühmten Architekten, mit auf eine faszinierende Runde Golf über 18 ausgewählte Löcher von 18 schottischen Plätzen.

          Natürlich dürfen dabei Klassiker von British-Open-Plätzen wie das berühmt-berüchtigte 17. Loch (Road Hole) von St. Andrews oder das 8. Loch (Postage Stamp) von Royal Troon nicht fehlen. Das Buch macht aber auch Lust darauf, neue Meisterwerke zu spielen, wie etwa Castle Stuart in Inverness oder Machrihannish Dunes auf der abgelegenen Halbinsel Mull of Kintyre. 18 Greatest Scottish Golf Holes regt aber auch an, sich einmal Plätze anzuschauen, die bisher noch nicht auf der Landkarte der meisten Golftouristen stehen, wie etwa der Hopeman Golf Club oder Spey Valley. „Es ist das schönste Golfbuch, das ich jemals gesehen habe“, behauptet der amerikanische Weltklasseprofi Matt Kuchar. Die Reihe 18 Greates Golf Holes wird schon im Frühjahr ergänzt: 18 Greatest Irish Golf Holes. Bestellung über www.18greatestgolf.com , Preis 200 Euro.

          Traumhafter Anblick aus dem Buch

          Wider das „Löffeln“ - der Tour Striker

          Jeder Golflehrer wird zustimmen: Das Gros der Freizeitgolfer weiß nicht, wie man den Golfball mit einem Eisen richtig schlagen soll - oder sie können es nicht. 95 bis 99 Prozent aller Hobbygolfer „löffeln“ mit den Eisen, das heißt sie versuchen dem Ball in die Luft zu helfen, haben nicht im Treffmoment wie die Könner die Hände vor dem Ball. Profis und sehr gute Amateure treffen den Ball dagegen in der Abwärtsbewegung und erreichen, was Pros „den Ball-Boden-Kontakt“ nennen: zuerst wird der Ball getroffen und dann wird ein Stück Rasen, das Divot, aus dem Boden geschlagen. Nur damit erhält der Ball die größtmögliche kontrollierte Flugweite, weil dann linker Arm und Schläger im Treffmoment eine gerade Linie bilden und so die maximale Hebelwirkung erreicht wird. Zudem erhält der Ball dadurch den nötigen Rückwärtsdrall, um ihn auf dem Grün schnell zu stoppen - oder ihn sogar mit den Wedges auf dem Grün zurücktanzen zu lassen.

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