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Europa League : Deutsches Duell im Achtelfinale

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Gladbach trifft im Achtelfinale auf die Bundesligakollegen von Schalke Bild: dpa

Im Achtelfinale der Europa League kommt es zum Duell zwischen Schalke und Gladbach – einer wird also in jedem Fall das Viertelfinale erreichen. Die beiden Teams begegnen sich sogar dreimal binnen 13 Tagen.

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          Die Fußball-Bundesliga hat einen Platz im Viertelfinale der Europa League sicher. Im Achtelfinale kommt es am 9. und 16. März zum direkten deutschen Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach. Das ergab die Auslosung in Nyon am Freitag.

          Das Hinspiel wird in Gelsenkirchen ausgetragen, das Rückspiel eine Woche später in Mönchengladbach. Innerhalb von 13 Tagen treffen die beiden Clubs damit gleich dreimal aufeinander, da bereits für den 4. März die Liga-Partie im Borussia-Park angesetzt ist.

          Weinzierl freut sich auf „Gladbach-Wochen“

          „Das ist eine besondere Konstellation, das werden Gladbach-Wochen“, sagte Schalke-Trainer Markus Weinzierl, dessen Team sich in der Zwischenrunde souverän gegen Paok Saloniki durchgesetzt hatte. In der nächsten Runde wartet nun eine Kurzreise über 90 Kilometer auf die Königsblauen. „Es wird nicht allzu viele Menschen geben, die sich das vorher als Wunschlos ausgedacht haben. Europa League hört sich nach anderen Gegnern an“, sagte Sportvorstand Christian Heidel.

          In der Bundesliga-Hinrunde hatte Schalke im Oktober 4:0 gewonnen. Noch nie in ihrer Europapokal-Historie trafen die Schalker auf einen Bundesliga-Rivalen. Die Gladbacher erlebten dies zuletzt im Uefa-Cup 1979/80 gleich zweimal. Zunächst setzten sie sich im Halbfinale gegen den VfB Stuttgart durch, unterlagen dann aber im Endspiel Eintracht Frankfurt. Auf dem Weg ins Achtelfinale rangen die Gladbacher am Donnerstagabend nach toller Aufholjagd den AC Florenz nieder. „Wenn du weit kommen willst, musst du jeden Gegner schlagen. Schalke ist immer eine reizvolle Aufgabe“, sagte Trainer Dieter Hecking nach der Rückkehr in die Heimat. „Es gibt keinen Favoriten, die Chancen stehen 50 zu 50“, fügte der Coach hinzu, der als nächstes Ziel auf der Reise durch Europa das Viertelfinale im April anpeilt.

          Das Finale findet am 24. Mai in Stockholm statt. Der Europa-League-Gewinner ist automatisch für die Champions-League-Gruppenphase der kommenden Saison qualifiziert.

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