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Schalke schlägt Bielefeld : „Eines der besten Spiele der letzten Monaten“

  • Aktualisiert am

Der 12. Schalke-Sieg im 14. Pflichtspiel unter Ralf Rangnick Bild: REUTERS

Schalke 04 bleibt Spitzenreiter Bayern auf den Fersen und schreibt seine Erfolgsgeschichte unter Trainer Rangnick fort. Mit 2:1 besiegten die Gelsenkirchener den starken Aufsteiger Arminia Bielefeld.

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          Der FC Schalke 04 hat sich zum ärgsten Verfolger des FC Bayern München aufgeschwungen. Mit dem achten Sieg im neunten Bundesliga-Spiel unter der Regie von Trainer Ralf Rangnick stoppten die „Knappen“ am Sonntagabend beim hart erkämpften 2:1 (2:1) den Höhenflug von Arminia Bielefeld und rückten auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem Rekordmeister von der Isar vor.

          „Das war eines der besten Spiele, das ich in den letzten Monaten gesehen habe“, meinte Schalke-Manager Rudi Assauer zufrieden. Den Bayern wollte er den Kampf aber noch nicht ansagen. „Ich bin sicher, daß wir unter die ersten Fünf kommen. Damit wäre ich zufrieden.“ Rangnick, der mit Schalke in der Liga erst einmal verloren hat, sagte kurz und bündig: „Ein wichtiger Sieg in einem sehr guten Spiel.“

          „Rost hat das Spiel gewonnen“

          Dagegen ärgerte sich sein Kollege Uwe Rapolder über die verpaßten Einschußmöglichkeiten. „Knackpunkt war heute die Chancenverwertung. Wir hatten in der zweiten Halbzeit fünf Hundertprozentige. Frank Rost hat ganz stark gehalten, das war spielentscheidend. Dieser Spieler hat das Spiel gewonnen, nicht die bessere Mannschaft.“

          Vor 61.524 Zuschauern in der ausverkauften Arena AufSchalke hatte Rüdiger Kauf (20.) den zuletzt drei Mal hintereinander siegreichen Aufsteiger in Führung gebracht. Doch Lewan Kobiaschwili (28.) und Ailton (38.) drehten den Spieß zu Gunsten der Gastgeber um.

          Hohes Tempo, schöne Kombinationen

          Beide Mannschaften gingen von Beginn an hohes Tempo und äußerst engagiert zur Sache. Den kombinationssicheren Gästen bot sich durch Fatmir Vata (3.) die erste Einschußchance, doch der Albaner zielte freistehend vor Torhüter Frank Rost zu hoch. Auf der Gegenseite reagierte Mathias Hain bei Ebbe Sands Schuß (9.) und einem Kopfball von Matthias Langkamp auf das eigene Tor (14.) glänzend. Nach einer tollen Ballstafette über mehrere Stationen traf dann Kauf aus 20 Metern zur nicht einmal unverdienten Führung für den Aufsteiger.

          Die Gelsenkirchener antworteten mit wütenden Angriffen. Nachdem Ailton (21.) noch an Hain gescheitert war, profitierte Kobiaschwili sieben Minuten später von Langkamps mißglücktem Abwehrversuch, der ihm das Leder einschußbereit per Grätsche vorlegte. Schalkes Angriffs-Initiative wurde noch vor der Pause mit Ailtons fünftem Saisontor belohnt, das Mladen Krstajic mustergültig herausspielte.

          Rangnick stärkt die Defensive

          Nach dem Wechsel rettete der starke Rost den Erfolg, als er einen von Christian Poulsen an Patrick Owomoyela verursachten Foulelfmeter von Detlev Dammeier (55.) glänzend parierte. Die Ostwestfalen ließen sich durch dieses Mißgeschick jedoch nicht schocken und blieben am Drücker: Erneut war Rost gegen Vata (59./68.) und Benjamin Lense (60.) gekonnt zur Stelle. Rangnick reagierte auf den Dauerdruck der schnell und ballsicher auftrumpfenden Arminen und opferte Ailton, um durch Sven Vermants Hereinnahme die Defensive zu stärken. Königsblau mußte dennoch bis zum Schlußpfiff um den wichtigen „Dreier“ bangen.

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