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Schach-WM : Nur der Supercomputer hat die Lösung

  • -Aktualisiert am

Kann sich der Herausforderer Fabiano Caruana (links) bei der Schach-WM durchsetzen? Der Ausgang des Finales ist weiterhin offen. Bild: EPA

Die Siegchance bei der Schach-Weltmeisterschaft für Herausforderer Fabiano Caruana ist von einem Menschen kaum zu erkennen. Ist er oder Titelverteidiger Magnus Carlsen im Vorteil? Es könnte eine Tendenz geben.

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          Kann Schwarz gewinnen? Oder ist die sechste Partie auf dem Weg zu einem weiteren Remis? Judit Polgar weiß es nicht, und sie gibt es offen zu. Vor drei Dutzend Zuschauern zeigt die weltbeste Schachspielerin einen Weg, wie Fabiano Caruana seinen Gegner vielleicht mattsetzen könnte. Kameras übertragen ihre Erklärungen ins Internet und auf Monitore in die anderen Nebenräume des verwinkelten „College“ im zentral gelegenen Holborn. Sonst finden hier Modeschauen statt, Banker kommen zum Feiern. Auch für Filmaufnahmen wird das Gebäude gebucht. Und derzeit drei Wochen lang für Schach.

          Weltmeister Magnus Carlsen hat zwischenzeitlich den Faden verloren und eine Figur aufgeben müssen, um nicht noch stärker in Nachteil zu geraten. Der Titelverteidiger hat nur noch einen Läufer, ein paar Bauern und natürlich seinen König. Caruana hat außerdem einen Springer. Reicht das, um den Gleichstand bei der Schach-WM genau zur Mitte des Matches zu brechen?

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