https://www.faz.net/-gtl-9gfvy

Auftakt der Schach-WM : Carlsen muss sich mit Remis begnügen

  • Aktualisiert am

Der amtierende Schach-Weltmeister Magnus Carlsen (rechts) musste sich zum Auftakt der WM in London mit einem Remis gegen Fabiano Caruana zufrieden geben. Bild: dpa

Der amtierende Weltmeister aus Norwegen vergab am Freitag in London zahlreiche Siegchancen und willigte erst nach sieben Stunden in das Unentschieden ein.

          1 Min.

          Zum Auftakt der Schach-WM haben sich Titelverteidiger Magnus Carlsen und sein amerikanischer Herausforderer Fabiano Caruana mit einem Remis getrennt. Der amtierende Weltmeister aus Norwegen vergab am Freitag in London zahlreiche Siegchancen und willigte erst nach sieben Stunden in das Unentschieden ein.

          Caruana eröffnete mit dem Doppelschritt des e-Bauern die Partie und Carlsen antwortete etwas überraschend mit der Sizilianischen Verteidigung. Der Champion zeigte sich sehr gut vorbereitet und erkämpfte sich nach der Eröffnung die bessere Stellung. Der 27-Jährige verpasste aber mehrmals die Möglichkeit zur Entscheidung und ließ zu, dass Caruana die Damen tauschte.

          Im Turmendspiel besaß Carlsen noch einen Bauern mehr und versuchte in seiner typischen Manier, seinen Gegner bis zum 115. Zug zu Fehlern zu verleiten. Doch der 26 Jahre alte Caruana hielt stand und sicherte sich zum Auftakt der WM das Remis.

          Die zweite Partie findet am Samstag statt. Carlsen beginnt dann mit den weißen Steinen. Die WM ist auf zwölf Partien angesetzt. Wer zuerst 6,5 Punkte erreicht, krönt sich zum Weltmeister. Bei Gleichstand erfolgt ein Tiebreak. Der Sieger einer Begegnung erhält einen Punkt, bei einem Remis bekommen beide Spieler jeweils 0,5 Punkte. Das Preisgeld beträgt eine Million Dollar.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Dominic Raab : Wer regiert jetzt Großbritannien?

          Dominic Raab ist Boris Johnsons Wunsch-Vertretung. Der Außenminister bezeichnet sich als „neuer Konservativer“ und war früh für den Brexit. Sein Stil unterscheidet sich fundamental von dem des Premierministers.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.