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Paderborn bleibt in 3. Liga : „Mit zwei blauen Augen und einem Kieferbruch“

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Vor kurzem noch Bundesliga, nun wenigstens nicht Regionalliga: SC Paderborn bleibt drittklassig Bild: dpa

Nach drei Abstiegen in Serie gelingt dem SC Paderborn nun ein Aufstieg am Grünen Tisch. Wegen des Rückzugs von 1860 München bleibt der ehemalige Bundesligaklub zumindest in der 3. Liga.

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          Nach dem Rückzug des TSV 1860 München aus dem Profifußball bleibt der sportlich abgestiegene SC Paderborn in der 3. Liga. Diese Entscheidung gab der Deutsche Fußball-Bund am Freitag bekannt. Die Ostwestfalen hatten in der abgelaufenen Saison den 18. Tabellenplatz belegt und rücken nun statutengemäß als bestplatzierter sportlicher Absteiger nach, weil der TSV 1860 München als Zweitliga-Absteiger die Voraussetzungen für die Drittliga-Zulassung nicht erfüllt hat. Die 3. Liga startet in der kommenden Saison in ihrer zehnte Spielzeit. Der Auftakt findet vom 21. bis 23. Juli statt.

          Die Sechziger hatten die vom DFB gesetzte Frist zur Einreichung einer nötigen Millionenzahlung Anfang Juni verstreichen lassen und damit ihre Chancen auf den Drittliga-Start verspielt. Hintergrund ist ein vereinsinterner Zwist mit dem arabischen Investor Hasan Ismaik.

          „Mit zwei blauen Augen und einem Kieferbruch“

          Die Paderborner hatten ihre Lizenzunterlagen dagegen trotz des sportlichen Abstiegs eingereicht und bleiben dank des Münchner Scheiterns nun unverhofft drittklassig. „Wir sind mit zwei blauen Augen und einem Kieferbruch in der Liga geblieben. Wir haben richtig Schwein gehabt“, sagte Paderborns Sportdirektor Markus Krösche dem Portal „Reviersport“. „Natürlich ist die Freude trotzdem groß, aber wir müssen uns sofort weiter an die Arbeit machen und einen guten Kader zusammenstellen.“ Den Vertrag mit Trainer Steffen Baumgart haben die Ostwestfalen bereits verlängert.

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