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Sauna : Was Sie schon immer über Wellness wissen wollten

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Heiß oder kühl, feucht oder trocken: Was Sie in den verschiedenen Saunen und Wellness-Anlagen erwartet.

          Es gibt viele Gründe auch im Sommer in einem der vielen Wohlfühl-Tempel zu schwitzen und zu entspannen. Ein Besuch in der Sauna wirkt hautreinigend, entschlackend und regt die Haut zur Zellneubildung an.

          Die körpereigenen Abwehrkräfte gegen Infekte werden gestärkt, Herz- und Kreislauf trainiert, die Psyche angeregt und erfrischt. In der Sauna können Sie sich freimachen von Ärger, Alltag und Streß. Heiß oder kühl, feucht oder trocken: Sauna, Dampfbäder, Massagen - alles im Dienste der Gesundheit.

          Ayurveda-Massage
          Wörtlich bedeutet „Ayurveda“ das Wissen (Veda) vom Leben (Ayus) und ist Indiens alte Wissenschaft vom ganzheitlichen Heilen. Eine Ayurveda-Massage basiert auf Knettechniken und entwickelt ihre Wirkung hauptsächlich durch die wertvollen, auf die Person abgestimmten Öle und andere pflanzliche und mineralische Präparate. Neben einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Aspekten wie der Anregung des Lymphsystems, der Stärkung des Immunsystems und der Beruhigung der Nerven, spielt bei der ayurvedischen Massage der Erhalt von Jugendlichkeit und Schönheit eine große Rolle.

          Bio-Saunarium mit Farblicht-Therapie (50 Grad/ 45 % Luftfeuchte)
          Die feuchtwarme Luft versetzt den Körper in eine Art Fieberzustand und ist besonders für Saunaanfänger geeignet. Ein Farblichtgerät soll zusätzlich positive biologische Einflüsse auf den menschlichen Körper erzeugen: Blau beruhigt, hilft bei nervösen Störungen, Schlaflosigkeit, Unruhe und Angstzuständen. Grünes Licht soll Schmerzen lindern. Es besänftigt, bringt Entspannung und Erholung. Gelblicht macht hungrig, regt den Magen an und tut der Leber gut. Rotlicht schließlich soll zur Heilung von Krankheiten des Herzens, der Lunge und der Muskeln beitragen.

          Eukalyptus-Sauna
          Ein Saunabad mit Eukalyptusöl beugt Erkältungskrankheiten vor, ist wohltuend und garantiert freies Durchatmen. Ideal für den Beginn eines Saunaabends.

          Finnische Sauna (ca. 80 Grad)
          Der Klassiker unter den Heißlufträumen wird mit Holz, Strom, Öl oder Gas geheizt. Auf dem Ofen liegt eine dicke Schicht mit Saunasteinen. Wird Wasser darauf gegossen, erhöht sich sofort die Luftfeuchtigkeit und man schwitzt doppelt so stark. Hier finden die beliebten Aufguss-Zeremonien mit allerlei anregenden Düften statt.

          Fußreflexzonen-Massage
          Hier werden die Reflexzonen des Körpers bearbeitet, die unter der Haut liegen und Signale zum Gehirn weiterleiten. Der ganze Körper mit all seinen Funktionen kann vergleichbar mit einer Landkarte, auf der Fußsohle wiedergefunden werden. Massiert werden Fußsohle, Fußrücken, Knöchel und Ferse. Durch Reizung der Nervenendpunkte erfolgt eine Weiterleitung über den Ischiasnerv zur Wirbelsäule. Von dort aus werden die Signale zu den Organen transportiert. So können Organstörungen diagnostiziert und bei richtiger Behandlung beseitigt werden. Die Reflexzonen werden durch kreisende, sanfte Bewegungen, leichtes Klopfen oder kräftigen Druck massiert. Dadurch wird die Durchblutung angeregt, Muskeln entspannen sich und Schmerzen lassen nach.

          Maa-Erdsauna (110-120 Grad)
          Die älteste Form der Sauna, ursprünglich eine in die Erde gegrabene Grube. Im Innern befindet sich ein steingefüllter Ofen, in dem ein Feuer brennt. Trotz der extrem hohen Temperaturen hat die Erdsauna ein überraschend mildes Klima.

          Römisches Dampfbad (ca. 50 Grad, Luftfeuchtigkeit 40-70%)
          Das Dampfbaden hat eine uralte Geschichte. Bereits im antiken Griechenland war es sehr beliebt und bei den Römern als „Sudatorium“ fester Bestandteil der Badekultur. Das Dampfbad ist ein angenehmes Schwitzbad mit saunaähnlicher Wirkung. Es ist nicht so heiß, dafür aber wesentlich feuchter - viel Wasserdampf und eine niedrige Raumtemperatur garantieren schnelles Schwitzen. Gestresste Haut weiß die feuchte Wärme zu schätzen, sie fördert die Durchblutung, reinigt und belebt. Erst recht, wenn dem Nebel Duftstoffe wie Maracuja, Mango oder Essenzen von Heilkräutern, Blüten und Früchten beigefügt werden. Durch die weitgeöffneten Poren der Haut gelangen diese in den Organismus und entfalten dort ihre wohltuende Wirkung. Besonders gesund ist der heiße Dampf bei Erkrankung der Atemwege und rheumatischen Beschwerden.

          Kräuter-Sauna (ca. 60 Grad)
          In einer Kräutersauna kommt es besonders auf die wohltuenden Düfte und Kräuter an, die der Saunagänger inhaliert. Wegen der geringen Hitze vor allem für Saunaneulinge interessant.

          Schneehöhle
          In dieser überdimensionalen igluähnlichen „Gefriertruhe“ wird man mit Schnee aus feinen Düsen besprüht - eine angenehme Erfrischung und Abkühlung nach dem Saunagang.

          Shiatsu-Massage
          Eine japanische Variante der Massage und bedeutet „Fingerdruck“. Mit speziellen Drucktechniken der Finger, Handflächen, des Ellenbogens oder der Knie werden die Meridiane stimuliert. Durch langsame und behutsame Gewichtsverlagerung des Masseurs auf den Patienten werden Störungen der Meridiane gelöst und die Selbstheilungskraft des Körpers aktiviert.

          Shirodhara
          Eine entspannende Kopfbehandlung, bei der ein warmer Ölstrahl gleichmäßig über die Stirn gegossen wird. Sie wird in absoluter Ruhe durchgeführt und soll eine tiefe Entspannung für Geist und Körper bewirken.

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