https://www.faz.net/-gtl-8dpgh

Handball : Rückschlag für die Löwen im Titelkampf

  • Aktualisiert am

Uwe Gensheimer (rechts) gratuliert Flensburgs Trainer Vranjes zum Sieg. Bild: dpa

Im Kampf um die Meisterschaft haben die Rhein-Neckar Löwen gegen Flensburg eine Niederlage einstecken müssen. Der THW Kiel tat sich in der Champions League gegen Wisla Plock schwer.

          2 Min.

          Die Rhein-Neckar Löwen haben im Kampf um die deutsche Handball-Meisterschaft einen Rückschlag erlitten. Der Bundesliga-Tabellenführer verlor am Mittwochabend das Topspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 22:25 (13:13) und hat nun wie der THW Kiel sechs Minuspunkte auf dem Konto. Einen Zähler dahinter folgen die Flensburger.

          Vor 13.200 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer SAP Arena war der überragende Rasmus Lauge mit neun Toren und der starke Torwart Mattias Andersson die Garanten für den Auswärtssieg der Norddeutschen. Erfolgreichster Werfer der Löwen waren Uwe Gensheimer und Mads Mensah Larsen mit jeweils vier Treffern.

          Unbenanntes Dokument

          Die neue digitale Zeitung F.A.Z. PLUS

          Die ganze F.A.Z. in völlig neuer Form, mit zusätzlichen Bildern, Videos, Grafiken, optimiert für Smartphone und Tablet. Jetzt gratis testen.

          Das Spitzenspiel wurde gerade in den Anfangsminuten von beiden Abwehrreihen geprägt. Nach dem 3:3 (11.) nahmen sich die Löwen zu viele unvorbereitete Torabschlüsse, die eine leichte Beute für SG-Torwart Andersson waren. Der Jubel war groß, als Nationalspieler Patrick Groetzki nach überstandenem Wadenbeinbruch in der zehnten Minute sein Comeback feierte.

          Flensburg kam über den Gegenstoß und die zweite Welle zu einfachen Toren und zog auf 11:5 (19.) davon. Doch die Löwen verfielen nicht in Hektik, stellten eine kompakte 6:0-Abwehr und glichen kurz vor der Pause zum 13:13 aus.

          Nach dem Seitenwechsel kassierte der Flensburger Johan Jakobsson nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte (35.) und die Löwen gingen durch Europameister Hendrik Pekeler 16:15 in Führung (38.). Doch dank eines überragenden Torhüters Andersson drehten die Norddeutschen die Begegnung wieder und lagen 15 Minuten vor dem Abpfiff 20:17 in Front. Die Löwen versuchten mit einem siebten Feldspieler im Angriff ihre Offensivprobleme zu beheben. Doch auch diese Maßnahme blieb in der Schlussphase ohne Erfolg.

          Kiel tat sich in der Champions League schwer

          In einem Duell zweier Tabellennachbarn der Bundesliga setzte sich die HSG Wetzlar mit 24:20 (14:8) gegen Frisch Auf Göppingen durch und verdrängte die Füchse Berlin vom fünften Tabellenrang. Der SC Magdeburg verpasste mit einem 31:31 (16:16) beim TSV Hannover-Burgdorf den dritten Auswärtssieg in dieser Saison nur knapp. Europameister Kai Häfner rettete den Niedersachsen neun Sekunden vor Schluss mit seinem siebten Tor wenigstens einen Punkt.

          Drei Tage nach der 27:37-Pleite in der europäischen Königsklasse in Flensburg mühten sich die Kieler „Zebras“ gegen den polnischen Vizemeister Plock. Ein gehaltener Siebenmeter von Torwart Niklas Landin sowie ein Wurf von Dominik Klein aus dem Stand brachten den THW spät auf die Siegerstraße. Beste THW-Werfer war Domagoj Duvnjak (10). Die Polen hielten bis in die Schlussphase gut mit und waren der unglückliche Verlierer in einer ausgeglichenen Partie.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Joe Biden und Kamala Harris nach deren Vereidigungen am Mittwoch in Washington

          Amerika-Liveblog : Joe Biden und Kamala Harris vereidigt

          Joseph R. Biden als 46. Präsident vereidigt +++ Kamala Harris erste Vizepräsidentin der amerikanischen Geschichte +++ Trump in Florida gelandet +++ China verhängt Sanktionen gegen Trump-Minister +++ Verfolgen Sie alle Entwicklungen hier im Liveblog.
          Ein Arzt wird am Universitätsklinikum Essen mit dem Impfstoff von Moderna gegen Covid-19 geimpft.

          Schutz gegen Corona : Mediziner fühlen sich bei Impfungen übergangen

          In manch einem Bundesland laufen die Impfungen von Gesundheitspersonal nur schleppend voran. Niedergelassene Ärzte sind erst später an der Reihe. Die Gewerkschaft der Klinikärzte spricht von „willkürlicher Zuteilung“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.