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Wehen verliert 1:2 : Wiesbaden ist zu langsam im Denken

  • -Aktualisiert am

„Wir haben nicht das gebracht, was wir können“: Trainer Rehm ist mit der Leistung der Hessen unzufrieden. Bild: Picture-Alliance

Wiesbaden kommt den Aufstiegsrängen in der dritten Fußballprofiliga nicht näher. Die vierte Saisonniederlage wirft die Hessen auf Rang sieben zurück.

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          Der SV Wehen Wiesbaden hat sich den Aufstiegsrängen in der dritten Fußballprofiliga nicht nähern können – im Gegenteil. Bei der Spielvereinigung Unterhaching unterlagen die Wiesbadener am Samstag 1:2. Durch ihre vierte Saisonniederlage und den zweiten Misserfolg in der Fremde sind die Hessen auf Rang sieben zurückgefallen. Gegen aktivere Hachinger, die davor sechs Spiele lang sieglos geblieben waren, fehlte es ihnen lange am absoluten Erfolgswillen und zum Schluss an der Durchschlagskraft für den zweiten Torerfolg. „Der Gegner war schneller im Denken und Handeln“, sagte Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm.

          Dessen Mannschaft hatte Maurice Malone mit seinem sechsten Saisontreffer zwar bereits nach zwei Minuten 1:0 in Führung gebracht. „Danach haben wir leider aufgehört. Wir haben nicht das gebracht, was wir können“, kritisierte Rehm. Statt auf den zweiten Treffer zu drängen, ließen die Wiesbadener die Unterhachinger ins Spiel kommen. Und die wurden von Minute zu Minute sicherer und zielstrebiger in ihren Aktionen. Das 1:1 (21.) des 35 Jahre alten Dominik Stroh-Engel war das zweite Saisontor des Hachinger Angreifers, der einst in Wiesbaden und Darmstadt spielte. Auch der 2:1-Siegtreffer (54.) von Luca Marseiler, der nach einem Ballverlust des Wiesbadeners Michel Niemeyer zur Stelle war, kam nicht aus heiterem Himmel.

          Davor hatte der Hachinger Torschütze mit seinem Schuss nur den Pfosten des Wiesbadener Tores getroffen. Der Wiesbadener Gianluca Korte wiederum hatte Pech, als sein Kopfball in der 49. Minute von Hachings Kapitän Markus Schwabl mit dem Kopf auf der Linie geklärt wurde.

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