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Dritte Fußball-Liga : Wehen endlich mal zu null

  • -Aktualisiert am

Bewegt sein Team wieder in den Kreis der Spitzenmannschaften: Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm Bild: dpa

Der SV Wehen Wiesbaden hält sich im oberen Bereich der Tabelle der dritten Fußball-Profiliga. Dennoch offenbart die Leistung der Hessen immer wieder ihre Schwächen.

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          Die ewige Tabelle der dritten Fußball-Profiliga führt der SV Wehen Wiesbaden mit deutlichem Vorsprung vor Osnabrück und Unterhaching an. Und auch in ihrem elften Spieljahr in dieser Spielklasse bewegen sich die Wiesbadener als Zweitliga-Absteiger wieder im Kreis der Spitzenmannschaften: Der mühsame 1:0-Heimerfolg am Dienstag über den Tabellenletzten SV Meppen bedeutete die für einen Aufstiegsanwärter ordentliche Bilanz von sieben geholten Punkten aus den zurückliegenden drei Begegnungen. Trotzdem sagte Trainer Rüdiger Rehm: „Meine Jungs wissen, dass sie sich steigern müssen. Wir schauen, dass wir wieder an bessere Formen anknüpfen.“

          Noch sind die Hessen für ihre hohen Ansprüche zu unbeständig in ihren Leistungen. Das ist bei ihnen bislang die große Konstante. Auffällig ist auch: Die Auswärtstabelle führt Wiesbaden mit 11 Zählern aus sechs Spielen an.

          In der eigenen Arena hingegen verkörpert der Klub selbst nach dem zweiten Heimsieg mit insgesamt acht Punkten nur Mittelmaß. 16 Gegentreffer in zwölf Ligaspielen sind ebenfalls kein Vorzeigewert. „Heute haben wir zu null gespielt, das ist etwas Positives“, sagte Rehm deshalb nach dem Duell mit den Meppenern, die aufgrund von „13 Corona-Fällen mit mittleren bis schweren Symptomen“ (Trainer Torsten Frings) davor dreimal hatten aussetzen müssen und ohne Spielpraxis waren.

          Die Offensive mit 20 erzielten Treffern bildet bislang das Wiesbadener Prunkstück – obwohl die Mannschaft ihren nach Nürnberg abgewanderten Torjäger Manuel Schäffler verloren hat. Doch mit dem Augsburger Leihspieler Maurice Malone (5 Tore), dem Darmstädter Neuzugang Johannes Wurtz (4), der aktuell verletzt ist, und dem Siegtorschützen gegen Meppen, Gianluca Korte (4), hat sich Wiesbaden treffsicheren Ersatz verschafft. Mit vier Torvorlagen kommt der ehemalige Mannheimer auf acht Scorerpunkte, womit er in den Top fünf der Liga ist.

          Unter dem Strich haben die Wiesbadener mit Phillip Tietz und Paterson Chato fünf Spieler in ihren Reihen, denen jeweils mindestens drei Tore gelungen sind. In dieser Statistik sind die Hessen breit aufgestellt.

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