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Dritte Fußball-Liga : Ein Wiener für Wehen Wiesbaden

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Künftig im Trikot der Wiesbadener: Dominik Prokop soll die Offensive verstärken. Bild: Picture-Alliance

Mit der Verpflichtung des vereinslosen Dominik Prokop reagiert Wiesbaden auf die Verletzungsmisere. Der Österreicher verfügt in der Offensive über viel Potential.

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          Der SV Wehen Wiesbaden hat auf seine Verletzungsmisere reagiert und am Freitag den zuletzt vereinslosen Dominik Prokop verpflichtet. Nach 15 Jahren Vereinszugehörigkeit hatte der 23 Jahre alte Offensivspieler FK Austria Wien in diesem Sommer verlassen. Der gebürtige Wiener spielte 86 Mal (sieben Tore und fünf Vorlagen) in Österreich in der Bundesliga und kam neunmal (drei Tore) in der Europa League zum Einsatz. „Gerade in der Offensive verfügt Dominik über viel Potential. Er ist ein echter Kreativspieler“, sagt der Wiesbadener Trainer Rüdiger Rehm über den Neuzugang, der einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieb.

          Den MSV Duisburg, den Drittliga-Gegner an diesem Samstag (14.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur dritten Fußball-Liga und bei Magenta Sport), wähnt Rehm „gerade auf dem Weg nach oben“. Die Tabelle vermittelt allerdings ein anderes Bild: Durch das 2:0 der Meppener über Waldhof Mannheim im Nachholspiel sind die Duisburger jetzt Tabellenletzter mit nur elf Punkten. Doch Rehm will seine Mannschaft, die an diesem Samstag (14 Uhr) beim MSV antritt, vor der vermeintlich leichteren Aufgabe wachrütteln und spielt darauf an, dass die Duisburger beim 2:2 in Kaiserslautern nur knapp den Sieg verpasst hatten. „Wir würden einen Riesenfehler machen, wenn wir in dieser Liga eine Mannschaft unterschätzen.“

          Duisburg habe ein Team, „das normalerweise in ganz andere Tabellengefilde gehört“, meint Rehm. „Deshalb müssen wir aufpassen, hellwach sein und es schaffen, die gleiche Leidenschaft wie beim 2:1 über Rostock an den Tag zu legen.“ Als Tabellensechster haben die Hessen doppelt so viele Punkte wie der MSV.

          Mit ihrem vierten Auswärtssieg könnten die Wiesbadener bei der heimschwächsten Mannschaft der Liga (nur zwei Punkte in sieben Partien) bis auf Rang zwei in der Tabelle vorrücken. Trainiert werden die Duisburger seit kurzem wieder vom ehemaligen Wiesbadener Trainer Gino Lettieri, der einst auch mit dem FSV Frankfurt aus der dritten Liga abgestiegen war.

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