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Zweite Bundesliga : Wiesbaden schläft und verliert

  • -Aktualisiert am

Für Jakov Medic und Wehen Wiesbaden läuft es nicht nach Plan. Bild: Picture-Alliance

Nach fünf Spieltagen steht Wehen Wiesbaden mit nur einem Sieg auf Rang zwölf der Drittliga-Tabelle. Auch gegen Mannheim läuft es nicht rund. Das entscheidende Tor kassiert der SVWW schon ganz früh im Spiel.

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          Der SV Wehen Wiesbaden bleibt zu seinem eigenen Leidwesen seiner Linie treu. Auch in dieser Fußballsaison ist dem Zweitliga-Absteiger eingedenk seiner hohen Ansprüche ein Fehlstart unterlaufen. Das 0:1 am Samstag zu Hause gegen Waldhof Mannheim bedeutete die erste Saisonniederlage für die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm.

          3. Liga

          Diese steht nach fünf Spieltagen mit nur einem Sieg auf Rang zwölf der Drittliga-Tabelle. Sportliches Mittelmaß entspricht nicht den Erwartungen der Klubführung und setzt den Trainer früh unter Druck. Von ihren fünf Rundenspielen hatten die Mannheimer, deren Siegtreffer Joseph Boyamba in der zweiten Minute gelang, in Wiesbaden ihre schlechteste Saisonleistung gezeigt, sagte Rehm.

          Dennoch reichte es für sie zu drei Punkten, weil es dabei geblieben ist, dass die Offensive die große Problemzone der Wiesbadener darstellt. „Wir müssen uns vorne mehr Durchschlagskraft wünschen. Das reicht nicht aus. Da müssen wir uns stark verbessern“, fordert Rehm. Die vielen Torschüsse und Kopfbälle waren allesamt nicht plaziert genug, um den Mannheimer Torhüter Jan-Christoph Bartels überwinden zu können. Dieser zeigte an alter Wirkungsstätte eine ausgezeichnete Leistung. „Man hat gesehen, dass Jan-Christoph bei uns im vergangenen Spieljahr eine sehr gute Ausbildung bekommen hat“, sagte der Wiesbadener Sportdirektor Christian Hock.

          Den Hessen hingegen fehlt ein Torjäger wie ihr langjähriger Torschütze vom Dienst, Manuel Schäffler, der sich im Sommer dem klassenhöheren 1. FC Nürnberg angeschlossen hat. Die aktuellen Offensivkräfte Phillip Tietz und Johannes Wurtz können mit ihrem prominenten Vorgänger noch nicht mithalten. Der Wiesbadener Torhüter Tim Boss ist dagegen definitiv eine Verstärkung. Er verhinderte in der zweiten Halbzeit mit starken Paraden weitere Treffer.

          Mannheim, das Team des ehemaligen Eintracht-Spielers Patrick Glöckner, freute sich nach vier Unentschieden über den ersten Saisonsieg. Boyamba sei Dank. Mit einem Tor, das aus Sicht von Rehm vorhersehbar war. „Wenn Joseph Boyamba im Sechzehner zum Abschluss kommt, ist er gefährlich. Eine kurze Drehung von ihm und dann der Schuss, dafür ist er bekannt. Er hat es sehr gut gemacht.“ Im Gegensatz zur Wiesbadener Mannschaft. „Die ersten Minuten haben wir komplett verschlafen“, sagte Hock.

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