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Radklassiker Eschborn-Frankfurt : Ein Fall für die Sprinter?

  • -Aktualisiert am

„Der Ansporn ist umso größer, auch bei der 60. Ausgabe ganz vorne dabei zu sein“, sagt John Degenkolb über das Radrennen Frankfurt-Eschborn. Bild: Imago

Zehn Jahre nach seinem ersten Sieg in Frankfurt will John Degenkolb wieder angreifen. Aber auch die Klassikerexperten lauern in einem Fahrerfeld von namhafter Güte.

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          Fast zweieinhalb Jahre hat die Jubiläumsausgabe des Radrennens Eschborn-Frankfurt auf sich warten lassen. In einer coronabedingt abgespeckten Version radeln sie nun an diesem Sonntag (Start um 13.15 Uhr, live im hr-Fernsehen) wieder – die Profis und die Hobbyfahrer auf der Taunusschleife, Nachwuchsfahrer auf einem Frankfurter Innenstadtkurs. Statt am angestammten 1. Mai nun Mitte September.

          Was der Besetzung des Eliterennens aber einen gehörigen Attraktivitätsschub verpasst in den Augen vieler Topfahrer. Denn die 60. Ausgabe des einstigen Henninger-Rennens liegt aufgrund der Verschiebung nun im Radkalender genau eine Woche vor der Weltmeisterschaft. Was den Organisatoren ein Fahrerfeld von lange nicht mehr erlebter namhafter Güte beschert.

          Reichlich schnelle Männer

          Nicht nur die deutsche Crème de la Crème mit Titelverteidiger Pascal Ackermann, Tour-Etappensieger Nils Politt, Altmeister André Greipel und dem Oberurseler Lokalmatador John Degenkolb ist am Start. Auch die 13 WorldTour-Teams – so viele wie nie zuvor – senden einige ihrer internationalen Asse, die sich im Taunus einem letzten Belastungstest vor der Weltmeisterschaft unterziehen.

          Für Degenkolb, vor zehn Jahren Sieger der 50. Edition von Eschborn-Frankfurt, geht es vor der Haustür um mehr. „Der Siegerpokal vom 50. Jubiläum steht bei mir zu Hause. Deshalb ist der Ansporn umso größer, auch bei der 60. Ausgabe ganz vorne dabei zu sein“, sagt der Zweiunddreißigjährige.

          Die Frage wird sein, ob es wieder auf eine Sprintentscheidung vor der Alten Oper hinauslaufen wird. Mit Ackermann, Groenewegen, Philipsen, Kristoff, Matthews und auch Degenkolb gibt es reichlich schnelle Männer im Peloton. Andererseits, sagt der Sportliche Leiter von Eschborn-Frankfurt, Fabian Wegmann, „gibt es auch viele Klassikerexperten, die daran interessiert sein werden, das Rennen schwer zu machen.“

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