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Stadionneubau : „Bittsteller“ Mainz 05 wendet sich wieder Wiesbaden zu

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Mainz-Manager Heidel: „Wir reden und reden und nichts kommt dabei raus” Bild: F.A.Z. / Foto Wolfgang Eilmes

Mainz 05 „flirtet“ mit Blick auf den dringend notwendigen Stadion-Neubau wieder heftiger mit Wiesbaden. In Mainz fühlt sich der Fußball-Bundesligaverein wie ein „Bittsteller“, so Manager Heidel. Die Nullfünfer vermissten den totalen Rückhalt.

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          Fußball-Bundesligaverein FSV Mainz 05 „flirtet“ in der Frage des dringend notwendigen Stadion-Neubaus wieder heftiger mit der Stadt Wiesbaden und dem Land Hessen. „In Mainz läuft es mehr oder minder schnell. Wir kommen uns vor wie ein Bittsteller“, beklagte FSV-Manager Christian Heidel am Donnerstag den schleppenden Fortgang in den Gesprächen mit der Stadt. Dass die Mainzer am liebsten in Mainz bauen, stehe außerhalb jeder Diskussion.

          „Aber wir vermissen den totalen Rückhalt“, sagte Heidel. Die Stadt fordere ein von Banken geprüftes Konzept, doch - so Heidel - das könne erst erstellt werden, wenn man wisse, in welcher Höhe Zuschüsse für das 40-Millionen-Projekt fließen. „Wir reden und reden und nichts kommt dabei raus. Uns läuft die Zeit weg“, befürchtet Heidel.

          Die hessische Landeshauptstadt komme den Mainzern entgegen. „Wir werden die Gespräche mit der Stadt, dem Land und auch dem SV Wehen wieder aufnehmen“, bestätigte Heidel, der im engen Austausch mit dem zukünftigen Zweitligisten aus Taunusstein steht. Der SV Wehen wird ab der kommenden Saison für drei Jahre in Wiesbaden spielen. Neben dem Stadion an der Berliner Straße soll ein reines Fußballstadion mit Stahlrohrtribünen errichtet werden. Als möglicher Standort ist weiter das Gelände am Petersweg in Kastel im Gespräch. Geprüft wird aber auch, ob auch an der Berliner Straße ein Neubau möglich ist.

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