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DFB-Pokal mit Elfmeterschießen : Glückliches Ende für Mainz 05

  • -Aktualisiert am

Am Ende setzte sich Mainz 05 in Elversberg doch noch durch. Bild: dpa

Nur ganz knapp schrammt Mainz 05 an einem Aus im DFB-Pokal schon in der ersten Runde vorbei. Beim Viertligaklub aus Elversberg rettet sich der Favorit noch ins Elfmeterschießen und gewinnt dort.

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          Der FSV Mainz 05 ist knapp an einer Erstrundenpleite im DFB-Pokal vorbeigeschrammt. Bei der in der Regionalliga Südwest beheimateten SV Elversberg setzte sich die Mannschaft von Bo Svensson am Sonntag 8:7 (2:2, 1:1) im Elfmeterschießen durch. Trainer Svensson musste auf Karim Onisiwo verzichten; der Österreicher war am Freitag positiv auf Corona getestet und umgehend isoliert worden, wie der Verein mitteilte. Damit stellte sich der Sturm im Waldstadion Kaiserlinde von selbst auf: Jonathan Burkardt und Ádám Szalai bildeten das Mainzer Angriffsduo.

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          Den beiden und ihren Kollegen mangelte es in ersten Halbzeit gegen die kaum einmal zu Entlastungsangriffen fähigen Saarländer nicht an Gelegenheiten, das Ergebnis in klare Bahnen zu lenken, doch allesamt blieben sie ungenutzt. Moussa Niakhaté köpfte in der elften Minute frei stehend vorbei.

          Burkardt verfehlte nach einer Rechtsflanke per Kopf ebenfalls das Tor (20.) und traf nach einem schön durchgesteckten Ball von Jean-Paul Boëtius aus halblinker Position den Pfosten (30.). Eine Freistoßflanke wuchtete Stefan Bell mit der Stirn aufs Tor, scheiterte aber an einer Glanzparade von Keeper Frank Lehmann (35.), im Anschluss an die folgende Ecke traf Jeremiah St. Juste den Pfosten. Und so stellte sich zur Pause die Frage: Was nutzt der größte Druck, wenn keiner den Ball ins Tor drückt?

          Nach dem Seitenwechsel knüpften die Mainzer nahtlos am bisherigen Geschehen an: Szalai setzte sich links durch, die Hereingabe schoss Burkardt in Bedrängnis an die Latte (46.). In seiner nächsten Szene köpfte der junge Stürmer den Ball über den weit aus dem Tor gekommenen Lehmann, doch der zurückgeeilte Kapitän Kevin Conrad verhinderte im letzten Moment eine Mainzer Führung.

          Dass die Mainzer aus ihrer großen Überlegenheit kein Kapital schlugen, lag zum Teil am engagierten Auftritt der Elversberger. Hinzu kam, dass die Mainzer nicht immer die richtigen Mittel wählten – und wer eine solche Fülle an Großchancen ungenutzt lässt, kann sich nicht nur auf Pech im Abschluss berufen. Doch es kam noch schlimmer. 20 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit drehten die Saarländer auf. Erst schloss Luca Schnellbacher einen Konter mit einem Schuss ab, den Robin Zentner parierte.

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          Erste Runde im DFB-Pokal : Elfmeter-Drama mit Mainz und Köln

          Keine halbe Minute später aber war der Mainzer Torwart geschlagen – weil St. Juste den Ball im Spielaufbau gegen Nico Karger vertändelte, dessen Pass in die Spitze Schnellbacher erlief, der Zentner umkurvte und zum 1:0 einschob. Nur gut, dass Zentner kurz darauf einen zweiten Gegentreffer verhinderte – sonst hätte Burkardts Treffer nach Hereingabe des eingewechselten Neuzugangs Anton Stach nichts mehr genutzt. Und in der allerletzten Aktion der vierminütigen Nachspielzeit verhinderte Zentner gegen den einstigen 05-Amateur das Aus.

          Das Wechselbad der Gefühle setzte sich in der Verlängerung fort. 110. Minute: Abschlag Lehmann, St. Juste lässt Schnellbacher gewähren, der hebt den Ball aus 20 Metern über den in der Mitte des Strafraums stehenden Zentner. 116. Minute: Wieder bringt Stach den Ball flach vors Tor, wieder vollendet Burkardt. Alles Weitere passierte dann vom Elfmeterpunkt aus.

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