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Justin Bieber beim Eishockey : „Er hat einen super Schuss“

Geschwitzter Star: Justin Bieber gibt nach dem Training Autogramme. Bild: Löwen Frankfurt

Fabian Heyde ist Eishockey-Torwart in der Jugendmannschaft der Löwen Frankfurt, am Dienstag stand dem 19-Jährigen auf einmal Justin Bieber auf dem Eis gegenüber. Wie hat sich der Superstar geschlagen?

          1 Min.

          Wie haben Sie von Justin Biebers Besuch am Dienstag erfahren?

          Sebastian Eder

          Redakteur im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Unser Trainer hat vor dem Training gesagt, dass wir einen Gast aus Kanada für ein Try-out, also ein Probetraining, haben. Wir haben uns ganz normal umgezogen, sind aufs Eis gegangen und haben gesehen, dass die gesamte erste Mannschaft samt Begleiterinnen auf der Tribüne saß. Da haben wir uns natürlich schon gefragt: Was ist das für ein Gast aus Kanada? Er kam dann etwas verspätet, deswegen haben wir schon angefangen zu trainieren. Nach 15 Minuten hat uns der Trainer zusammengerufen und uns Justin Bieber vorgestellt. Das war schon sehr cool.

          War er da schon komplett eingekleidet?

          Ja, er hatte eine komplette Ausrüstung vom Verein.

          Überraschender Gast: Justin Bieber inmitten des Löwen-Nachwuchses.

          Wie lief das Training ab?

          Wir haben zwei Mannschaften gebildet und haben geschaut, dass Justin Bieber immer aufs Eis konnte, wenn er wollte. Wir haben natürlich aufgepasst, dass wir ihn nicht zusammenfahren, wir waren alles sehr vorsichtig und zurückhaltend.

          Fabian Heyde: „Es war ein ganz großer Spaß.“

          Und wie hat er sich geschlagen?

          Überraschend gut. Man hat gesehen, dass er das nicht zum ersten Mal macht, er war schon öfter auf dem Eis. Er hat einen super Schuss und ist technisch gut, allerdings ziemlich verspielt. Körperlich bringt er natürlich nicht ganz so viel mit, ihm fehlt die Masse. Aber ich hatte Schlimmeres erwartet.

          Teenie-Star Justin Bieber brachte seine Fans am Mittwoch in der Festhalle zum Toben. Unter den Zuschauern waren auch die Eishockey-Spieler.

          Hat er ein Tor geschossen?

          Ja, sogar zwei aus dem Spiel heraus. Danach wollte er dann unbedingt Penaltyschießen machen. Zweimal ist er gegen mich angetreten, da hat man auch wieder gesehen, wie verspielt er ist. Einmal hatte er mich eigentlich schon, hat dann aber am leeren Tor vorbeigeschossen. Das zweite Mal habe ich die Schiene dazwischen bekommen und gehalten.

          Konnten Sie auch ein bisschen mit ihm plaudern?

          Ja, es ging vor allem um Eishockey, aber auch um ganz normale Themen. Er hat uns dann Freikarten geschenkt, wir sind am Mittwoch mit 25 Mann zu dem Konzert in die Festhalle und haben ihn dort nochmal getroffen. Die Show war schon interessant, ich hatte noch nie ein Konzert von ihm gesehen. Es ist nicht wirklich meine Musik, aber diese zwei Tage, das war insgesamt schon ein ganz großer Spaß.

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