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Löwen Frankfurt in der DEL : „Wir müssen immer besser werden“

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Ryon Moser und die Löwen Frankfurt holten drei Punkte an ihrem ersten DEL-Wochenende. Bild: IMAGO/Eibner

Der Aufsteiger in die Deutsche Eishockey Liga strebt gegen Iserlohn den ersten Heimsieg an. Die Entwicklung der Mannschaft steht im Vordergrund. Ein Neuzugang erfüllt bislang alle Erwartungen.

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          Viel Zeit zum Durchatmen bleibt während einer laufenden Eishockey-Saison nicht. In den kommenden fünf Tagen bestreiten die Löwen Frankfurt drei Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Zum Auftakt an diesem Freitag in Frankfurt gegen Iserlohn (19.30 Uhr live bei Magentasport), sonntags in Berlin (14 Uhr) gegen den Erstligameister und kommenden Dienstag wieder auswärts in Nürnberg (19.30 Uhr).

          Dass nicht alle Spiele gewonnen werden, mussten die Löwen schon vergangenes Wochenende erfahren. Dem überraschend deutlichen 5:2-Auswärtssieg in Wolfsburg folgte die 3:4-Heimniederlage gegen Bremerhaven.

          Scheibenverluste werden bestraft

          Mit klugem mannschaftstaktischen Verhalten in den defensiven Aktionen und der eigenen spielerischen Stärke vor dem gegnerischen Tor sollen an diesem Freitagabend gegen die Iserlohn Roosters drei Punkte geholt werden. Grundvoraussetzung dafür ist auch das Vermeiden von Fehlern.

          Einfache Scheibenverluste werden regelmäßig bestraft. „Iserlohn ist zwar nicht der Finanzkrösus in der Liga, aber sie entwickeln sich kontinuierlich weiter. Das ist ein interessanter Gegner für uns, wir können sehr wichtige Punkte holen“, sagte Sportdirektor Franz-David Fritzmeier.

          Noch verstehen sich die Frankfurter als Herausforderer der etablierten DEL-Teams. Durch gute Leistungen wollen die Löwen einige Mannschaften aber schon bald in der Tabelle hinter sich lassen. „Es war ein ordentlicher Start, aber wir müssen immer besser werden“, sagte Fritzmeier. Die dafür notwendige Entwicklung wird hauptsächlich unter der Woche im Training vollzogen. Zwar stellen sich die Löwen in den Übungseinheiten auch auf ihre Gegner ein, doch das Hauptaugenmerk liegt auf dem eigenen Fortkommen.

          Einen Teil zu dieser Entwicklung trägt auch der kurz vor Saisonstart verpflichtete Carter Rowney bei. Was sich Fritzmeier von der Verpflichtung des 33 Jahre alten NHL-Erfahrenen erhofft hatte, scheint sich zu erfüllen. „An Rowney können sich viele Jungs hochziehen. Er muss nicht jedes Spiel drei Tore schießen, aber mit seiner Präsenz kann er die Mannschaft mit führen“, sagte er.

          Während die Löwen gegen Iserlohn alle Möglichkeiten auf den ersten Heimsieg haben, wird die Aufgabe bei den Eisbären Berlin ungleich schwerer. „Wenn Berlin seine Topleistung bringt, werden wir dort nicht gewinnen. Doch es gibt immer eine Möglichkeit“, sagte Fritzmeier. Wie schnell eine Partie kippen kann, das konnten die Löwen-Anhänger beim 3:4 nach einer 3:0-Führung gegen Bremerhaven beobachten.

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