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Eishockey-Profi Carter Rowney : NHL-Erfahrung als Stütze der Löwen

  • -Aktualisiert am

Arbeiter ohne Allüren: Carter Rowney Bild: picture alliance / Sportfoto Zink / ThHa

Carter Rowney ist der prominenteste Löwen-Spieler. Der NHL-Veteran erzielt Tore und hat mit bisher sechs Torvorlagen auch ein Auge für seine Mitspieler. Doch das ist nicht alles.

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          In Nürnberg waren am Dienstagabend keine vier Minuten gespielt, da setzte Löwen-Stürmer Carter Rowney seinen Körper wuchtig in Szene, schirmte den Puck vor dem Verteidiger ab und traf zum 1:0. Trotz der Frankfurter 2:3-Niederlage in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Hessen mit Rowney viel Qualität dazugewonnen.

          Vor nicht mal drei Wochen saß der Kanadier noch mit seiner Frau, zwei Kindern und einem Hund in seinem alten Zuhause. „Ich hatte am Ende zwei Tage Zeit, mein ganzes Zeug zu packen“, erzählt Rowney im Gespräch mit der F.A.Z. Dass er auf dem Transfermarkt vor dem Saisonstart noch aktiv werden würde, hatte Sportdirektor Franz-David Fritzmeier angekündigt. In der Woche vor dem ersten DEL-Spiel wurde Rowney, der in der National Hockey League (NHL) für Anaheim, Pittsburgh und zuletzt bei den Detroit Red Wings spielte, in Frankfurt vorgestellt.

          Raus aus der glitzernden nordamerikanischen Eishockey-Welt hinein in das Training in der wenig glamourösen Eissporthalle. „Ich habe mich über die Liga informiert. In Deutschland wird ein bisschen Eishockey wie in Nordamerika gespielt“, meint Rowney. Nach Deutschland hatte er vorher keinen Kontakt, nur ein paar ehemalige Mitspieler berichteten ihm von seinem neuen Klub.

          Die Löwen stehen nun mit sieben Punkten aus fünf Spielen auf dem neunten Tabellenplatz. Am soliden Saisonstart hat Rowneys Präsenz auf dem Eis erheblichen Anteil. Denn der Stürmer arbeitet uneitel auf der gesamten Eisfläche auch tief in der eigenen Hälfte mit. Seine sechs Torvorlagen in fünf Spielen zeugen davon, dass er ein Auge für seine Mitspieler hat.

          Dass Rowney frei von Allüren ist, ist für den Sportdirektor keine Überraschung. „Carter Rowney spielte nicht von jungen Jahren an in der NHL. Er musste sich hocharbeiten“, sagt Fritzmeier. Erst 2016, mit 27 Jahren, machte der kanadische Stürmer seine ersten Spiele in der NHL. Die Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit. „Die Art, wie er und die Fans sich für den Klub begeistern, hat mich nach Frankfurt gezogen“, sagt Rowney. Schon am Freitagabend (19.30 Uhr) spielen die Löwen gegen den EHC Red Bull München. Für einen ehemaligen NHL-Spieler wie Rowney ist das ein normaler Spielrhythmus.

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