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DEL2-Playoffs : Löwen im Glück in Kassel

  • -Aktualisiert am

Der Jubel bei den Löwen nach dem Einzug ins DEL2-Halbfinale ist groß. Bild: Jan Huebner

Aus 0:2 mach 4:2 – durch vier Siege in Serie ziehen die Frankfurter gegen den hessischen Rivalen aus Kassel ins DEL2-Halbfinale ein. Der Jubel bei den Löwen ist groß.

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          Als die Stadionuhr auf null heruntergelaufen war, kannte der Jubel bei den Löwen Frankfurt keine Grenzen. Die Spieler stürmten allesamt zu ihrem Torhüter Antti Karjalainen, der unter einer Traube von Eishockeyprofis begraben wurde. Sie hatten es also doch noch geschafft. Mit einem 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)-Auswärtssieg bei den Kassel Huskies ergatterten die Löwen den erforderlichen vierten Erfolg in der Play-off-Serie und zogen ins DEL2-Halbfinale ein. In der Vorschlussrunde heißt der Gegner am Donnerstag entweder Bietigheim oder Kaufbeuren. Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Schließlich hatten die Löwen in der Serie gegen ihren nordhessischen Rivalen schon 0:2 hinten gelegen.

          Der Frankfurter Franz Fritzmeier veränderte seine Mannschaft am Sonntag nur auf einer Position. Für Wade MacLeod rückte Kapitän Patrick Jarrett wieder in den Kader. Das dominierende Team waren jedoch die Kasseler, die sich im Minutentakt hochkarätige Torchancen erspielten. Die Löwen konnten sich kaum aus dem eigenen Drittel befreien. Ein Plus der Frankfurter war es am vergangenen Freitag, dass sie kein einziges Mal in Unterzahl spielen mussten. Am Sonntag konnten sie sich gegen den Dauerdruck der Huskies im ersten Drittel jedoch nicht immer mit legalen Mitteln wehren.

          In den ersten 20 Minuten spielten die Löwen gleich vier Minuten lang in Unterzahl, ohne aber einen Gegentreffer zu kassieren. Am Ende des Drittels stand ein Schussverhältnis von 21:4 zugunsten der Huskies zu Buche. Doch zum Glück der Löwen landete der Puck nur einmal im Tor. Der ehemalige Löwe Tyler Gron brachte die Huskies nach 17 Minuten verdient in Führung. Dass es vorerst dabei blieb, hatten die Löwen ihrem Torhüter Karjalainen zu verdanken, der mehrmals beste Torchancen der Huskies mit glänzenden Paraden abwehrte.

          Das hohe Tempo, das die Huskies im ersten Drittel gingen, konnten sie im weiteren Spielverlauf nicht halten. Umso länger die Partie lief, desto mehr übernahmen die Löwen die Spielkontrolle und hatten durch Max Faber und Matt Pistilli Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer. „Ich habe den Jungs in der ersten Drittelpause gesagt, dass sie ruhig bleiben sollen. Es war klar, dass wir auch zu Chancen kommen werden“, so Fritzmeier nach dem Spiel. Tatsächlich fiel der 1:1-Ausgleich durch Lukas Dumont, der im Fallen den Puck über die Kasseler Torlinie schoss. Dieses Tor hinterließ bei den Huskies Spuren.

          Vom Anfangsdruck war nichts mehr zu sehen, und auch auf den Rängen bei den 5768 Zuschauern wurde es immer leiser. Laut wurde es hingegen im gut gefüllten Gäste-Block kurz vor dem Drittelende, weil Brett Breitkreuz in Überzahl den Führungstreffer erzielte. Diesen Vorsprung gaben die Löwen nicht mehr aus der Hand, was auch daran lag, dass Kassel nicht mehr viel gelang. Den Schlusspunkt setzte Nils Liesegang mit dem Tor zum 3:1-Endstand, nachdem Kassel seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen hatte.

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