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Nach Ärger in Chemnitz : Thomas Sobotzik neuer Geschäftsführer bei Kickers Offenbach

  • Aktualisiert am

Ab sofort in Offenbach: Thomas Sobotzik ist neuer Kickers-Geschäftsführer. Bild: dpa

Beim Drittligaklub Chemnitzer FC wurde Thomas Sobotzik von den eigenen Fans angefeindet. Nun soll in Offenbach ein Neuanfang folgen. Der 45-Jährige wird Geschäftsführer bei den Kickers.

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          Wie die F.A.Z. bereits vorab berichtete, ist der frühere Profi Thomas Sobotzik neuer Geschäftsführer beim Regionalligaklub Kickers Offenbach. Der 45-Jährige wurde am Mittwoch beim Tabellenzehnten vorgestellt. „Ich bin absolut davon überzeugt, dass mit Geschlossenheit in Offenbach einiges möglich ist und wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen“, sagte Sobotzik bei der Pressekonferenz. „Sport, Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam mit den Fans in eine Richtung ziehen. Dafür werde ich mich zu hundert Prozent engagieren.“

          Sobotzik war zuletzt in gleichen Position beim Drittligaklub Chemnitzer FC tätig. Dort wurde er von rechtsextremen Teilen der Fans massiv angefeindet und trat im September zurück.

          In Offenbach soll der frühere Bundesliga-Spieler von Eintracht Frankfurt und des 1. FC Kaiserslautern der starke Mann im sportlichen Bereich sein. Der bisherige Geschäftsführer Andreas Herzog bleibt nach Klubangaben noch bis Ende 2019 beim Traditionsverein und kehrt dann auf seine vorherige Position bei der Stadiongesellschaft Bieberer Berg mbH zurück.

          Die Offenbacher sind unter Interimstrainer Steven Kessler seit fünf Partien sieglos und damit weit von ihren ursprünglichen Aufstiegsträumen entfernt. Sobotzik bat um Unterstützung für Kessler. Er habe für seinen Verein eine Aufgabe übernommen, um die er sich nicht gerissen habe und die er mit sehr hohem Engagement Tag für Tag ausfülle. „Es ist noch verfrüht, ein konkretes Datum zu nennen, wann der neue Trainer vorgestellt wird. Ich werde mir so schnell wie möglich ein umfassendes Bild machen“, so der neue Sportchef.

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