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Kickers Offenbach : Heimstärke gesucht

  • -Aktualisiert am

Soll zur Offenbacher Festung werden: das Stadion am Bieberer Berg Bild: Picture-Alliance

Gegen den Nachwuchs der TSG Hoffenheim will Offenbach am Bieberer Berg drei Punkte holen. Trainer Angelo Barletta aber warnt.

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          Mit zwei Siegen aus zwei Spielen stellen die Offenbacher Kickers aktuell die beste Auswärtsmannschaft der Fußball-Regionalliga Südwest. Schon in der durch die Corona-Pandemie verkürzten Vorsaison konnte der OFC in eigener Sache nicht wirklich von einer Heimstärke sprechen. Denn in der Heim- und in der Auswärtstabelle landete er jeweils auf Platz acht. Diesmal sind die Kickers mit einem aus ihrer Sicht unbefriedigenden 0:0 zu Hause gegen den Bahlinger SC in die neue Runde gestartet. Einen Sprung nach vorne in der Heimstatistik können sie nun an diesem Samstag (14 Uhr) im Duell mit der TSG Hoffenheim II machen.

          Die Bundesliga-Reserve scheint ein dankbarer Gegner für den Tabellenzweiten zu sein, steht sie doch mit null Punkten und 2:7 Toren nach drei Spieltagen als Rangletzter schlecht da. Aber Kickers-Trainer Angelo Barletta warnt: „Das heißt nicht, dass das ein leichtes Spiel wird. Erfahrungsgemäß braucht eine Nachwuchsmannschaft am Anfang etwas länger, um richtig in Tritt zu kommen. Hoffenheim hat jedoch eine Truppe mit vielen hochbegabten Spielern, von denen wir einige schon bald in der Bundesliga sehen werden.“

          Organisatorisch steht der OFC in Pandemiezeiten vor einer großen Herausforderung. Zugelassen vom Gesundheitsamt für die Partie sind 1500 Zuschauer, doch mit 120 Ordnern werden so viele aufgeboten wie sonst bei 6000 Besuchern auf dem Bieberer Berg. Um Schlangen an den Eingängen zu vermeiden, wird es mehr Zutrittsmöglichkeiten zum Stadion geben.

          Der Offenbacher Ligarivale FSV Frankfurt empfängt ebenfalls am Samstag von 14 Uhr an den FC Gießen zum Hessenduell. Weil sie beim 1:3 in Ulm ihre Möglichkeiten nicht zu nutzen wussten, stehen die Bornheimer schon ein bisschen unter Druck. Bei ihnen bleibt es dabei, dass sie wie in der vergangenen Saison Chancenwucher betreiben. Die Gießener, die vom ehemaligen Eintracht-Profi Daniyel Cimen trainiert werden, zählen ebenfalls zum großen Kreis von Abstiegskandidaten in der vierthöchsten Klasse. Die Mittelhessen haben sich noch einmal prominent verstärkt und den ehemaligen Mainzer und Sandhausener Zweitligaspieler Nejmeddin Daghfous verpflichtet. Für die Begegnung zugelassen sind 650 Zuschauer.

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